| Anschlagleisten |
Aufkantungen an den seitlichen Laderaumbegrenzungen von Fahrzeugpritschen |
| Beladen |
Bewegen eines Gutes in oder auf ein Förder- oder Verkehrsmittel |
| Bordwände |
Laderaumbegrenzungen |
| Curtainsider |
Lastkraftwagen mit Rungenpritsche und horizontalem Schiebeplanenverdeck |
| Diagonalzurrung |
Formschlüssiges Festhalten der Ladung unter Einsatz von Zurrmitteln |
| Empfänger |
Im Speditionsgeschäft bezeichnete Person oder Firma, an welche die Güter auszuliefern sind |
| Entladen |
Bewegen eines Gutes aus oder von einem Förder- oder Verkehrsmittel |
| Flachpalette |
Unterfahrbare Plattform, ohne lasttragenden Aufbau |
| Formschluss |
Übertragung von Kräften an der Fügestelle durch stoffliches Vereinen der Bauteilwerkstoffe, Beanspruchungszustand nach Gesetzen der Festigkeitslehre |
| Frachtführer |
Führt die Beförderung gegen Entgeld von Transportgütern durch |
| Flurförderzug |
Gleislosesüberwiegend innerbetriebliches genutztes Fahrzeug mit oder ohne Einrichtung zum Heben oder Stapeln von Lasten |
| Gebietsspediteur |
Spediteur, der für seinen Auftraggeber die Güterversendung aller Zulieferer aus und in ein bestimmtes Gebiet besorgt |
| Gebinde |
Ladeeinheit, die durch Zusammenbinden einzelner Packstücke gebildet wird |
| Gleitreibkraft |
Kraft beim Verschieben eines Körpers auf einer waagerechten Gleitfläche |
| Gliederzug |
Zug bestehend aus Zugmaschine undüber Anhängerkupplung gezogenem Anhänger |
| Güter |
Produkte, Erzeugnisse, die versendet oder befördert werden |
| Haftreibkraft |
Kraft eines Körpers auf einer waagerechten Gleitfläche an der Rutschgrenze |
| Kofferanhänger |
LKW - Trailer mit festem Aufbau |
| Komplettladung |
Gütermenge, die für eine Fahrt bei einem Verlader abgeholt und ohne Umschlag an einem Empfänger auf einem Transportmittel befördert wird und die allein das Transportmittelvolumen oder gewichtsmäßig auslastet |
| Kraftschluss |
Übertragung von Kräften an Wirkflächenpaaren durch Erzeugung von Reibkräften |
| Ladeliste |
Verzeichnisüber die auf einem Transportmittel verladenen Sendungen |
| Ladung |
Gütermenge, die für eine Fahrt auf einem Transportmittel zusammengestellt und transportiert wird. Die Ladung beinhaltet eine oder mehrere Sendungen |
| Ladungsträger |
Unterfahrbare Plattform mit oder ohne Seitenwände zur Zusammenfassung von Gütern zu einer Ladeeinheit |
| Ladeeinheit |
Zum Zweck des Transportes gebildete Handhabungseinheit. Besteht aus dem Fördergut ( z. B. mehrere Kleinladungsträger / Einsatzrahmen) und dem erforderlichen Fördergut ( z.B. Palette, Zwischenlage, Abschlusspalette) |
| Megatrailer |
LKW mit Rungenpritsche und mindestens 3 m Laderaumhöhe |
| Mehrwegverpackung |
Verpackung, die zum mehrmaligen Gebrauch bei Liefervorgängen und Transportvorgängen geeignet ist. |
| Milk run |
Sonderform des Direkttransportes auf einer festgelegten Route mit vorgegebenen Abholzeiten und Eintreffzeiten von Abholadressen direkt an einen Empfänger in der Regel ohne Einbeziehung einer Umschlaganlage |
| Niederzurren |
Kraftschlüssiges Anpressen des Ladegutes unter Einsatz von Zurrmitteln |
| Paletten |
Stapelbarer, unterfahrbarer Mehrwegladungsträger mit lasttragendem Aufbau zur Zusammenfassung von Gütern zu einer Ladeeinheit (VDI 3968) |
| Prüflast |
Tragfähigkeit x Prüflastfaktor |
| Rolloplane |
Vertikales Schiebeverdeck |
| Rungen |
Vertikal tragende Elemente eines LKW-Planendaches |
| Sammelgutverkehr |
Sammeln der von den Verladernüberwiegenden Einzelsendungen, die Zusammenfassung zu einer Sammelladung und die Verteilung der Einzelsendungen an die einzelnen Empfänger |
| Sammelladung |
Gütermenge, die bei mehreren Verladern abgeholt, ggfls. auf der Speditionsanlage gebündelt und mit einem Transportmittel zu einem Empfänger transportiert wird |
| Sattelanhänger |
Anhänger mit Sattelkupplung |
| Säulenstapelung |
Lagen mit gleichem Packmuster identischübereinander gestapelt |
| Sendung |
Gütermenge, die bei einem Verlader (Lieferant) an einem Versandort gleichzeitig für einen Empfänger an einem Empfangsort und für einen Anliefertermin übernommen, befördert und entladen wird |
| Sperrbalken |
Quer zu Fahrtrichtung formschlüssig mit dem LKW-Aufbau verbundenes Profil zur Ladungssicherung |
| Standsicherheit |
Standmoment / Kippmoment bezogen auf die Kippkante |
| Stecklatten |
Horizontale Verstrebungen zwischen 2 Rungen bei LKW-Ladepritschen mit Planenaufbau |
| Stückgut |
Einzelpackstücke, die nicht in grösseren Ladeeinheiten für den Transport zusammengefasst werden |
| Tellerfluss |
Rechtecktragteil von Paletten, die eine Säulenstapelung mit Zentriertem Formschluss zulassen (Gitterboxpalette) |
| Transport |
Beförderung von Gütern in einem oder mehreren Abschnitten mit einem oder mehreren Transportmitteln |
| Transportlabel |
An Ladungsträgern / Ladeeinheiten befestigtes Etikett zur Identifizierung |
| Transportmittel |
Einheit eines Verkehrsmittels zur Beförderung von Gütern ( z. B. LKW) |
| Umschlagen |
Wechsel des Verkehrsmittels beim Befördern von Gütern |
| VDA-KLT |
Nicht unterfahrbarer Ladungsträger aus PP, i.d.R. manuell handhabbar |
| Verbundstapelung |
Lagen mit ungleichem Packmusterübereinander gestapelt |
| Verkehr |
Ortsveränderung von Personen, Gütern und Fahrzeugen |
| Verladen |
Alle Bewegungsvorgänge beim Beladen eines Fördermittels oder Verkehrsmittels |
| Verlader |
Person oder Firma, die dem Frachtführer die Güter übergibt (§ 9 GGVS/E) |
| Verladestelle |
Ort von dem die Güter anzuholen sind (z.B. Rampe / Tor) |
| Verladung |
Übergabe der Güter an den Frachtführer |
| Verpackung |
Ganze oder teilweise Umhüllung von Waren / Gütern zur Abgrenzung der Warenmenge, zur Sicherung der Ware oder zur Beförderungsfähigkeit der Ware nach HGB und VDI 3968 |
| Versender |
Auftraggeber des Spediteurs |
| Ware |
Erzeugnis, Produkt, Sache |
| Werkverkehr |
Beförderung von Gütern für eigene Zwecke mit unternehmenseigenen Transportmitteln im Straßengüterverkehr |
| Zurrmittel |
Zugfeste bandförmige Gewebe zur Befestigung von Ladungen (VDI 2701) |