Gestresste Lkw-Fahrer sind ein Risiko
Viele Lkw-Fahrer leiden unter dem hohen Termindruck und schlechten Arbeitsbedingungen (Filmbeitrag)
Immer mehr Lkws rollen auf deutschen Autobahnen, und ein Ende ist nicht abzusehen. Dabei kommt es zu schweren Unfällen, weil viele Fahrer dem Termindruck ("Just in time") in der Branche nicht Stand halten können. Beispielhaft zeigt dies das ZDF-Magazin "frontal 21" (Filmbeitrag).
Rund 77 Prozent aller Güter werden derzeit in Deutschland über die Straße transportiert. Das sind 466 Milliarden Tonnenkilometer pro Jahr. Und es kommt noch schlimmer: Prognosen sehen einen weiteren dramatischen Anstieg des Lkw-Verkehrs. 2025 sollen es schon 674 Milliarden Tonnenkilometer sein.
Schon heute leiden viele Fahrer unter dem hohen Termindruck und den zugleich schlechten Arbeitsbedingungen. Sie sitzen völlig übermüdet und erschöpft hinter dem Lenkrad - Lastwagen werden zu rollenden Zeitbomben.
Dabei ist es für die Fahrer oft schwierig, selbst die vorgeschriebenen Ruhezeiten einzuhalten. Schon jetzt sind die Rastplätze aufgrund des hohen Lkw-Aufkommens überfüllt. Die Fahrer finden keinen Stellplatz, können deshalb nach viereinhalb Stunden hinter dem Lenkrad nicht die gesetzliche Pause einlegen. Siesind gezwungen weiterzufahren.
Übermüdete Fahrer, die unter Termindruck stehen - eine gefährliche Kombination. So führt auch das häufige Missachten von Sicherheitsabständen oder eine mangelnde Ladungssicherung zu schweren Lkw-Unfällen. Der Zeitdruck macht die Fahrer unvorsichtig.
Hier können Sie den Filmbeitrag ansehen:
Das Lkw-Elend auf den Autobahnen . . .
Quelle: ZDF, ZDF-Straße 1, 55127 Mainz, info@zdf.de
Weitere Infos zu dieser Thematik gibts im Lasiportal:
Lkw-Fahrer sollen sicher rasten . . .


