23.01.2010

Ladungssicherung bei Winterdienstfahrzeugen

Ladungssicherung bei Streumaschinen der Winterdienstfahrzeuge Themenschwerpunkt der Unfallkasse Hessen / Realität entspricht oft nicht den gesetzlichen Vorgaben  Der Winter hat uns derzeit voll im Griff. Besonders diejenigen, welche bereits früh am Tag auf ihr Auto angewiesen sind, freuen sich, wenn die Straßen sicher befahrbar sind. Weil aber gerade auch bei den Streumaschinen der Winterdienstfahrzeuge auf die  Ladungssicherung  geachtet werden muss, behandelt die Unfallkasse Hessen (UKH) dieses Thema in ihrem aktuellen Magazin "inform".Denn wenn es um die  Ladungssicherung  geht, stoßen der UKH zufolge sowohl  Fahrer und Halter  von Streumaschinen an ihre Grenzen. Für 2010/11 ist daher eine Kampagne der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zum Thema  "Sicheres Fahren und Transportieren"  geplant. Dabei wird die UKH gemeinsam mit führenden Herstellern von Fahrzeugaufbauten, Streumaschinen und  Hilfsmitteln zur Ladungssicherung  praxisnahe Lösungen für die vielschichtigen Probleme erarbeiten. Interessierten Mitgliedsunternehmen werden die Ergebnisse bereits am 1. April 2009 in Lollar präsentiert. In den Sommermonaten kann die  Ladungssicherung  der vielfältig einsetzbaren Fahrzeuge relativ einfach durch geeignete  Hilfsmittel wie Antirutschmatten, Klemmschienen, Zurrgurte oder durch Kantenschutz  gewährleistet werden. Im Winter dagegen stellt sich die Situation aufgrund der Größe und des Gewichtes der transportierten Streumaschinen ganz anders dar. So wiegt ein gefüllter Streuautomat für größere Winterdienstfahrzeuge zwischen 10 und 15 Tonnen und besitzt einen höheren Schwerpunktals die üblicherweise transportierten Geräte. Diese Lasten müssen gemäß §22 StVO nach allen vier Seiten "gegen  Verrutschen, Umfallen, Hin- und Herrollen, Herabfallen  und gegen vermeidbaren Lärm" gesichert sein. Die Realität sieht laut UKH aber ganz anders aus: Der  Fahrzeugaufbau hat oft keine Zurrpunkte  , beziehungsweise die vorhandenen sind grundsätzlich oder wegen übermäßiger Korrosion nicht ausreichend belastbar oder ungünstig positioniert. Bei den Streumaschinen fehlen häufig die für die  Ladungssicherung notwendigen Sicherungseinrichtungen  , oder die Belastbarkeit der vorhandenen  Anschlagpunkte ist in punkto Niederzurren nicht bekannt  .Zu den  Sicherungshilfsmitteln  zählen beispielsweise  Antirutschmatten  , die aber erst nach Ausrichtung der Streumaschinen auf der Ladefläche unterlegt werden können. Diese sorgen für eine deutlich  höhere Reibung  und damit für eine  verbesserte Ladungssicherung  .Zum Titelthema Bericht und  Bilder  ansehen:Winterdienstfahrzeuge-Ladungssicherung_UKH_2008-04.pdfHier können Sie sich direkt bei derUnfallkasse Hessen informieren ...Quelle: Unfallkasse Hessen; ukh.de