Gefahrguttransport

Das Foto zeigt die Gefahrgutkennzeichnung und das transportierte Gefahrgut im Container. Foto: Polizei Münster
Ein Sattelzug transportierte explosives Gefahrgut. Die Ladung war jedoch nur mangelhaft gesichert. Das Fahrzeug war zudem nicht verkehrssicher.
Münster – Der Verkehrsdienst der Autobahnpolizei Münster kontrollierte einen niederländischen Sattelzug, der unter anderem mit brisantem, gefährlichem Gut beladen war. Während der Kontrolle stellten die Beamten erhebliche Mängel an der Ladungssicherung fest.
Auf einem Rastplatz bei Westerkappeln an der Autobahn A30 zog die Schwerlastgruppe der Polizei das Gespann aus dem Verkehr und führte anschließend eine Verkehrskontrolle durch. In einer offenen und zugelassenen Stahlkiste transportierte der Fahrer explosionsfähiges Material. Trotzdem wurden an der Sicherung der Ladung Mängel festgestellt. Welche das genau waren, geht aus der Pressemitteilung der Polizei nicht hervor. Der Fahrer war sich wohl der Gefährlichkeit seiner Ladung nicht bewusst und rauchte während der Verkehrskontrolle in der Nähe des Gefahrstoffes, obwohl dies verboten ist.
Aber damit nicht genug, denn der allgemeine verkehrssichere Zustand des Transportfahrzeuges war ebenfalls sehr bedenklich. Die Reifen, die Bremsanlage und auch die Windschutzscheibe sowie die Beleuchtung entsprachen nicht mehr dem Standard der Verkehrssicherheit. Die Beamten untersagten daher die Weiterfahrt und begleiteten das Fahrzeug zu einem Unternehmen, um eine weitere Gefährdung für den Straßenverkehr zu verhindern.
Gegen den Fahrzeugführer und die Halterfirma leiteten die Ordnungshüter mehrere Ordnungswidrigkeitsverfahren ein, die Bußgelder bis in vierstelliger Höhe nach sich ziehen können.
Weitere Infos im Lasiportal:
Gefahrgut-Fahrer-2025 – LasiPortal
POL-MS: Kontrolle auf der A 30 bei Westerkappeln – Gefahrguttransport stillgelegt | Presseportal
Quelle: Polizei Münster








