Geschwindigkeit – Hauptunfallursache Nr. 1

In zehn Tagen: 11.500 Fahrzeuge auf A 7 bei Neuenstein geblitzt.

Mobiles Geschwindigkeitsmessgerät des PP Osthessen – trotz Vorankündigung „Rekordverstöße“.

Allein in der vergangenen Woche waren Rettungskräfte und Polizei in zwei Tagen bei drei Verkehrsunfällen auf der A 7 stundenlang im Einsatz, zum Glück wurde dabei kein Unfallbeteiligter schwerverletzt.  Jeder einzelne Verkehrsunfall wird von der Polizei analysiert, in seinem Geschehensablauf dokumentiert und letztendlich statistisch ausgewertet. Dabei geht es im wesentlichen auch um die sogenannte „Unfallursachenforschung“. Die Geschwindigkeit gilt auf unseren Straßen seit Jahrzehnten als der grobe Verstoß bzw. der klassische Fahrfehler, der häufig unfallursächlich ist, – und das dürfte weltweit so sein.

Dieser Tatsache wirken Polizei und Behörden/Kommunen massiv mit Aufklärung/Prävention und Kontrollen/Geschwindigkeitsmessungen entgegen. Ebenso abschreckend wie erzieherisch wirken sich Bußgelder, Punkte in Flensburg und Fahrverbote aus.

Mit einem Trailer als eigenständige, mobile Geschwindigkeitsmessanlage, erhofft sich die Polizei in Osthessen eine langfristige Einflussnahme auf das Verkehrsverhalten, insbesondere um schwere Verkehrsunfälle zu reduzieren.

Trotz Bekanntgabe der Messstelle durch die Polizei bzw. einer lebhaften Diskussionen in den sozialen Netzwerken sind die Messergebnisse derzeit weiterhin konstant hoch, Schnellfahrer und Raser sind offenbar nur „repressiv“ zu bremsen. In der Zeit vom 23.12.2017 bis 01.01.2018 überschritten von fast 250.000 Fahrzeugen 11.500 Fahrzeugführer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. 625 davon droht nun ein Fahrverbot – 17 von ihnen wurden mit Geschwindigkeiten von über 160 km/h bei erlaubten 100km/h gemessen. Auf sie kommt nun eine Geldbuße von mindestens 440 Euro, zwei Punkte und zwei Monate Fahrverbot zu.

Überhöhte Geschwindigkeit ist auch in Deutschland eine der Hauptunfallursachen. Einer Studie der OECD zufolge zeigen Daten aus unterschiedlichen Ländern, dass auf Autobahnen rund 30 Prozent der Fahrer Tempolimits überschreiten. Auf Landstraßen sind es etwa 70 Prozent. Innerorts halten sich bis zu 80 Prozent nicht ans vorgeschriebene Tempo.

Kommunen reagieren auf Unfallhäufigkeit und in besonders gefährdeten Zonen mit stationären Messanlagen.

Bemerkenswert:
Die größten Erfolge, die gefahrenen Geschwindigkeiten auf das vorgeschriebene Tempo zu reduzieren, verzeichnen Länder mit hoher Überwachungsdichte, ob mit festinstallierten Anlagen oder mobilen Polizeikontrollen; allen voran sind das Frankreich, die Schweiz und Spanien.

>> Geschwindigkeitsüberschreitung und mangelh. Ladungssicherung
Quelle: FOCUS online

>> Fahrgeschwindigkeit, Unfallverursacher, Haftung, Gerichtsurteile
Quelle: Strato Medien AG, 10587 Berlin,

>> In 10 Tagen 11500 Fahrzeuge geblitzt
Quelle: OsthessenNEWS, Fulda

>> Geschwindigkeit gefährdet Verkehrssicherheit
Quelle: Lasiportal

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