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Großkontrolle auf der A2: Acht Fahrzeuge mit mangelhafter Ladungssicherung

KI-generiertes Symbolbild

87 Verstöße bei rund 130 kontrollierten Fahrzeugen: Das ist die Bilanz einer gemeinsamen Kontrolle des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs auf der Autobahn 2 bei Bielefeld. Bei acht Fahrzeugen war die Ladung nicht richtig gesichert. Hinzu kamen zwei Überladungen und Mängel an fünf Gefahrgut-Lkw.[1]

Die Autobahnpolizei Bielefeld kontrollierte am Donnerstag, 24. September 2026, gemeinsam mit weiteren Behörden an den Raststätten Lipperland-Süd und Lipperland-Nord. Beteiligt waren unter anderem der Zoll, die Bezirksregierung Detmold, das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) und das Eichamt Bielefeld. Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte etwa 130 Fahrzeuge in den Blick.[1]

 

Ladung und Gefahrgut beanstandet

Für die Ladungssicherung besonders relevant sind die acht Fahrzeuge mit nicht richtig gesicherter Ladung. Zwei weitere Fahrzeuge waren überladen. Bei fünf mit Gefahrgut beladenen Lkw stellten die Kontrollkräfte Mängel fest, die nach Angaben der Polizei Verstöße gegen Gefahrgutvorschriften darstellten. Welche Ladung betroffen war und worin die Sicherungsmängel im Einzelnen bestanden, führt die Pressemeldung nicht aus.[1]

Den größten ausdrücklich bezifferten Bereich bildeten 35 Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz. Nach Angaben der Polizei hielten viele Fahrer die vorgegebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht ein. Sie weist zugleich darauf hin, dass insbesondere die Unternehmen für deren Einhaltung Verantwortung tragen und ihnen deutlich höhere Geldbußen als den Fahrern drohen.[1]

Weitere Prüfungen nach der Kontrolle

Außerdem waren zwei Lkw-Fahrer nicht angeschnallt. Bei einem LNG-Lkw entstand der Verdacht einer nicht ordnungsgemäßen Eichung. Wegen eines Verstoßes gegen das Abfallrecht wurden eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt und eine Sicherheitsleistung von 180 Euro fällig. Die Polizei nennt darüber hinaus Verstöße im Bereich technischer Nutzfahrzeugkontrollen sowie gegen das Güterkraftverkehrsgesetz und das Straßenverkehrsgesetz.[1]

Der Zoll prüft im Nachgang unter anderem zwei mögliche Fälle von Leistungsbetrug, zwei mögliche Mindestlohnverstöße und den Verdacht illegaler Beschäftigung bei drei Fahrern. Bei zwei weiteren Fahrern wird geprüft, ob sie Ladungen innerhalb Deutschlands aufnehmen und transportieren durften. Diese Punkte sind laut Polizeimeldung Prüfungen beziehungsweise Verdachtsfälle, keine bereits festgestellten Verstöße.[1]

Einsatzleiter Polizeidirektor Hendrik Bösch sieht in der Bandbreite der Feststellungen einen Beleg für den Nutzen gemeinsamer Kontrollen verschiedener Behörden. Ähnliche Aktionen seien auch künftig geplant. Die 87 registrierten Verstöße dürfen dabei nicht mit 87 beanstandeten Fahrzeugen gleichgesetzt werden: Die Polizei nennt die Zahl der Verstöße und die Zahl der kontrollierten Fahrzeuge, aber keine Gesamtzahl der Fahrzeuge mit mindestens einer Beanstandung.[1]

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1Polizei Bielefeld, Pressemeldung vom 25. September 2026

         

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