Heuballentürme

Die Polizei stoppte dieses verkehrsgefährdende Gespann. Der Autotransportanhänger war völlig ungeeignet für den Transport von Heuballen. Foto: Polizeipräsidium Südosthessen
Einen Autotransportanhänger zum Heuballentransporter umzufunktionieren war wohl nicht die richtige Transportlösung. Die Polizei stoppte das Gespann.
Hanau – Ein Autofahrer hatte sechs große Rundballen auf einem Autotransportanhänger geladen und unterschätze dabei nicht nur die Anhängelast vom einem Toyota-Kombi, sondern hatte auch die Ladungssicherung nicht im Blick.
Für die Beförderung der Rundballen war der Transportanhänger völlig ungeeignet. Allein schon durch den hohen Schwerpunkt von zwei aufeinandergesetzten Ballen, wäre der Anhänger vermutlich bei einem plötzlichen Ausweichmanöver oder einer starken Kurvenfahrt zur Seite umgekippt. Bei einer Notbremsung wären die Rundballen mit großer Wahrscheinlichkeit von der Ladefläche gerutscht, denn selbst die gelochten Fahrelemente und der Einsatz der Zurrgurte hätten ein Verrutschen wegen des zu niedrigen Geleitreibewertes nicht verhindern können.
Wie aus dem Bericht der Polizei hervorgeht, war die Anhängelast um 81 Prozent überladen. Wegen der mangelnden Verkehrssicherheit ordneten die Beamten ein Verbot der Weiterfahrt an.
Fazit:
Ein Autotransportanhänger ist nicht zum Transport von Heuballen, sondern für die Verfrachtung von Kraftfahrzeugen konzipiert. Deshalb war das ausgewählte Transportmittel völlig ungeeignet für die Beförderung der sechs Rundballen. Gegen den Fahrer und den Halter wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen.
Weiter Infos auf dem Lasi-Portal:
Ladungssicherung Landwirtschaft: Aktuelles Thema – LasiPortal
POL-OF: Weiterfahrt untersagt: Anhängelast deutlich überschritten | Presseportal
Quelle: Pressestelle Polizeipräsidium Südosthessen








