Kinderkappenaktion

Alljährliche Kinderkappenaktion der DEKRA zu Beginn des Schuljahres: „Sichtbarkeit bringt Sicherheit im Verkehr . Foto: DEKRA
Die DEKRA setzt mit ihrer Kappenaktion insbesondere für Kinder auf dem Schulweg auf mehr Sichtbarkeit und somit auf erhöhte Sicherheit im Straßenverkehr.
Stuttgart – Gerade dir roten Mützen mit ihren reflektierenden Elementen sorgen für mehr „Gesehen werden“ auf den öffentlichen Straßen. Diese schon traditionelle Aktion unter dem Motto „Sicherheit braucht Köpfchen“ führt die DEKRA schon seit über 20 Jahr durch. Gerade zu Beginn eines jeden Schuljahres sollen die Kappen an Schulkinder und Erstklässler verteilt werden.
Besonders für Schulanfänger beginnt nicht nur ein neuer Lebensabschnitt, sondern auch die vermehrte Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr stellt ebenfalls eine neue Herausforderung dar, wie die DEKRA in ihrer Pressemitteilung betont. Viele Kinder gehen zum ersten Mal alleine zur Schule und müssen hierbei lernen, sich auf dem Schulweg zurecht zu finden. Sie sind das schwächste Glied, die am öffentlichen Verkehr teilnehmen. Deshalb müssen die anderen Verkehrsteilnehmer besonders sensibilisiert werden und noch mehr Rücksicht nehmen. Durch das Tragen der roten und reflektierenden Kinderkappen fallen die Kinder auf und können so besser erkannt und gesehen werden. Die DEKRA hat seit Beginn der Kappenaktion in 2004 schon rund 3,75 Millionen Mützen verteilt. Mit dieser Aktion soll Aufklärung und Prävention für Kinder und Eltern gleichermaßen zum Thema „Sicherer Schulweg“ betrieben werden. Der Appell an die anderen Verkehrsteilnehmer lautet, gerade zu Schulbeginn besonders auf die Schwachen im Straßenverkehr Rücksicht zu nehmen.
Zudem raten die Experten der Prüforganisation den Eltern, ihre Kinder nicht in dunkler Kleidung weggehen zu lassen, sondern in hellen Farben mit reflektierenden Elementen. Gerade in der Dämmerung oder Dunkelheit, in der die meisten Unfälle mit Fußgänger passieren, sind die Kinder in heller Bekleidung schneller für die anderen Verkehrsteilnehmer zu erkennen.
Fazit:
„Sehen und gesehen werden“, diese Aussage hat auf den Straßenverkehr bezogen eine besondere Bedeutung. Gerade durch helle und/oder reflektierende Kleidung ist ein Fußgänger als das schwächste Glied im öffentlichen Verkehr, besser und eher zu erkennen. Ergänzend hierzu bringt es der § 1, Abs. 1 StVO auf den Punkt und sollte jedem Verkehrsteilnehmer ständig bewusst sein: Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht!
Sichtbarkeit bringt Sicherheit im Verkehr
Quelle: Presseinformation DEKRA








