Lkw – Klimaschutz – CO2 Bepreisung

Logistikbranche steht vor neuer Herausforderung.

Logistikdienstleister wollen CO2-Ausstoß eindämmen

Logistikdienstleister müssen CO2-Ausstoß eindämmen – Steuer oder Bepreisung ?

Klimaschutz und CO2-Bepreisung sind zurzeit die aktuellsten Themen in der öffentlichen und politischen Diskussion. In allen Medien und Foren lässt sich in der Entwicklung ein Trend erkennen, der zu einer Verteuerung der Kraftstoffpreise führen wird. Damit käme auf die gesamte Logistik- und Transportbranche wiederum ein „Ballon an Kosten“ zu, der nur schwer zu bewältigen ist. Zum einen unterläge der ohnehin schon harte Konkurrenzkampf erneut einer extremen Bewährungsprobe, und zum anderen bliebe es unerlässlich, die gestiegenen Kosten wiederum „nach unten“ weiterzugeben. Die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Folgen sind heute nicht absehbar.

Was gilt aktuell – Stand Juni 2019 ?
Für neue Lastkraftwagen und Busse sind künftig EU-weit strengere Emissionsgrenzwerte vorgegeben. Die Mitgliedstaaten billigten eine schrittweise Absenkung der CO2-Emissionen. Demnach müssen die Hersteller den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid bis 2025 um 15 Prozent und bis 2030 um 30 Prozent senken.

Anmerkung:
Lkw und Busse verursachen etwa ein Viertel der CO2-Emissionen im Straßenverkehr. (Quelle: MDR Leipzig, 6/2019)

 Die Logistikverbände fordern einvernehmlich eine wettbewerbsneutrale CO2-Bepreisung im Verkehrssektor:

Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V.
Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) Bundesverband Paket & Expresslogistik (BIEK) e. V.
Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) e.V.
Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) e.V.

>> Aktuelle Verhandlungen in der Zielgeraden
Quelle: ZEIT ONLINE, Hamburg

>> Klimaeffizientes Deutschland
Quelle: Christlich Demokratische Union (CDU), Berlin

 

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