Ladungssicherung mit Stretchfolien

DEKRALadungssicherung auf Straßenfahrzeugen/ Vortrag des Dekra/VDI Symposium 2009 Bereits bei der Verpackung eines Ladegutes und bei der Bildung von Ladeeinheiten sind die Anforderungen der Ladungssicherung während des nachfolgenden Transportes zu beachten. Der Einsatz von Stretchfolie zur Bildung und Sicherung von Ladeeinheiten hat sich hierbei vielfach bewährt und nimmt weiter zu. Im Zuge der Vorbereitung und Anwendung einer solchen, für die betreffenden Firmen häufig auch neuen Technik treten Fragen auf.

  • Worauf kommt es bei der Beschaffung von Maschinen und Folien an?
  • Welche Zusammenhänge gibt es zwischen der Folie und den unterschiedlichen Verarbeitungsverfahren?
  • Wie wirken sich diese Zusammenhänge auf die Verpackungsqualität aus?
  • Welche Fehler werden in 90% aller Anwendungen gemacht?
  • Wie kann die Verpackungsqualität mit „Bordmitteln“ optimiert werden?

Das sind die Fragen, die in der Praxis immer wieder gestellt werden. Hierauf geht der nachfolgende Beitrag ein und gibt entsprechend praxisnahe Antworten. Den Ausführungen liegen 12 Jahre Erfahrung im Vertrieb von Stretchsystemen zugrunde. Im Vortrag werden u.a. die Technik, die Bauformen und die Eigenschaften von Maschinen zur Verarbeitung von Stretchfolien bei der Sicherung von Ladung dargestellt. Weiterhin werden verschiedene Arten von Stretchfolien beschrieben. Eine Ladeeinheit besteht aus dem Ladungsträger (Palette) und dem Ladegut (z. B. Kartons, PET Flaschen als 6-Pack, Trays mit Konserven), welches auf dem Ladungsträger gestapelt wird, sowie Stretchfolie und optional Kantenschutzleisten, reibwerterhöhende Zwischenlagen, Deckblattfolie oder Umreifungsbänder. Beim Transport der Ladeeinheiten treten durch Beschleunigungsvorgänge Trägheitskräfte auf, denen durch die Stretchfolie mit entsprechenden Sicherungskräften entgegengewirkt werden muss. Je nach Transportmittel (Straßen-, Schienen-, See-Transport,) ist von unterschiedlich hohen Beschleunigungswerten auszugehen: Es wird im Vortrag dargestellt, dass sich beim richtigen Einsatz von Folien im Bereich der Sicherung von Ladeeinheiten Kosten und Sicherheitsdenken nicht gegenseitig ausschließen.

Lasiportal dankt Herrn Ralph Weber, Industrieberatung, Jersbek und Herrn Alexander Berg, DEKRA Automobil GmbH, Stuttgart für die Zurverfügungstellung und Genehmigung zur Einstellung dieses Vortrages.

Quelle: Weitere Infos zum Thema siehe hier im Lasiportal unter:
>> VDI 3968 Blatt 5 Sicherung von Ladeeinheiten – Stretchen
>> Symposium zur Ladungssicherung
>> Ladungssicherung von Getränkeprodukten (Lasi-Check)

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