Trübe Aussichten für Transportgewerbe

Aktuelle Konjunkturanalyse des BGL

Der BGL sieht trübe Zeiten auf das Transportlogistikgewerbe zukommen

Der BGL sieht trübe Zeiten auf das Transportlogistikgewerbe zukommen

Das deutsche Transportlogistikgewerbe kämpft mit trüben Zeiten. Die Konjunktur hat sich im vierten Quartal 2011 abgeschwächt. Die Prognosen für das erste Halbjahr 2012 fallen nicht minder trüb aus.

Laut Konjunkturanalyse des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) bewerten 31,5 Prozent der 529 befragten Unternehmen aus dem Transportlogistikgewerbe ihr Betriebsergebnis als schlecht. Im Vorquartal waren es 22,5 Prozent. Als gut wurde das Betriebsergebnis von 8,5 Prozent der Befragten eingestuft.
28 Prozent der befragten Unternehmen verzeichnet Umsatzrückgänge

Die Umsätze stiegen gegenüber dem Vorquartal bei 16,5 Prozent der befragten Unternehmen. 28 Prozent der Firmen verzeichneten Umsatzrückgänge. 14,5 Prozent der Firmen meldeten eine höhere Fahrzeugauslastung, bei 27 Prozent sank diese. Der Fahrpersonalbestand stieg bei 9 Prozent der Unternehmen an. 9,5 Prozent der befragten Unternehmen entließen Mitarbeiter.

Die Fuhrparkkapazität wurde von 8 Prozent der Unternehmen reduziert. 7,5 Prozent haben mehr Fahrzeuge in die Flotte aufgenommen.
Mittlerweile beklagen 74 Prozent der Unternehmen höhere Gesamtkosten (Vorquartal 66 Prozent). Der Anteil mit gesunkenen Kosten liegt laut Studie bei 1,5 Prozent.

84 Prozent kämpften mit gestiegenen Spritkosten, mehr als die Hälfte mit höheren Fahrzeugkosten und mehr als ein Drittel mit höheren Personalkosten. Zudem setzt sich laut Umfrage jeder fünfte Betrieb mit einer schlechter gewordenen Zahlungsmoral seiner Kunden auseinander.

Quelle: BGL-Analyse: Trübe Zeiten fürs Geschäft;  eurotransport.de, Postfach 81 02 07,  70519 Stuttgart

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