Ladungssicherung auf Baustellenfahrzeugen

Oft Leichtsinn bei Transporten

Mangelhafte Sicherung des Ladegutes auf Baustellenfahrzeugen

Mangelhafte Sicherung des Ladegutes auf Baustellenfahrzeugen

In der Bauwirtschaft, dem täglichen Verkehr zwischen Bauhof, Baustoffhandel und Baustelle müssen die verschiedensten Güter wie Werkzeug und Kleinmaterial, Maschinen, Fertigteile und sonstige Baustoffe zu den vorgesehenen Einsatzorten transportiert werden. Ladungssicherung wird dabei häufig außer Acht gelassen, „vergessen“ oder aus Zeitersparnis unzureichend durchgeführt. Nicht zuletzt ist es Nachlässigkeit oder ein Ausbildungsdefizit der Verantwortlichen.

Eine unzureichende oder fehlende Ladungssicherung kann teuer werden und zu schweren Unfällen führen. Personen- sowie Sachschäden mit erheblichen Verletzungen und Kosten können die Folge sein. Eine ordnungsgemäße Ladungssicherung hat einen positiven Einfluss auf die Verkehrs- und Arbeitssicherheit. Dies bedeutet, dass von der ordnungsgemäß durchgeführten Ladungssicherung nicht nur andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch die Fahrzeuginsassen sowie das Be- und Entladepersonal profitieren.

Es gibt für ein Ladegut nicht „die einzig richtige“ Methode, dieses zu sichern.
Die Zusammenhänge zwischen Ladegut, Transportfahrzeug und Ladungssicherungsmittel müssen berücksichtigt werden und dann muss eine Entscheidung getroffen werden, wie die Ladungssicherung durchgeführt wird.

Hierbei sind die klassischen Grundsätze wie Formschluss, Reibwerte, Lastverteilung und Kippgefahren zu beachten. Letztendlich ist das geladene Transportgut kraftschlüssig zu sichern.
Gerade bei Baustellenfahrzeugen . .

Quelle: Berufskraftfahrerzeitung 11/12, Verlag Günter Hendrisch

 

Weitere Infos zu dieser Thematik gibt’s im Lasiportal:

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