Ladungssicherung gefährlicher Güter in sogenannten Weichverpackungen

Die Art der Ladeeinheit hat Einfluss auf die Verladung

Weichverpackungen sind z.B. Sackwaren aus Kunststoffgewebe, IBC Container Kunststoffe, Kanister aus Aluminium oder Feinstbleche aus Stahl

Weichverpackungen sind z.B. Sackwaren aus Kunststoffgewebe, IBC Container Kunststoffe, Kanister aus Aluminium oder Feinstbleche aus Stahl

Unter „Weichverpackungen“ sind alle Verpackungen, Versandstücke, Ladeeinheiten, etc. zu verstehen, die ohne weitergehende Maßnahmen nicht in der Lage sind Ladungssicherungskräfte aufzunehmen.

Die Art der Ladeeinheit hat Einfluss auf die Verladung. Bei nachweislich festen undstabilen Ladeeinheiten gemäß VDI stehen mehrere Möglichkeiten der ordnungsgemäßen Sicherung offen und erleichtern die Ladungssicherung. Problematisch sind die nicht stabilen Ladeeinheiten.

Die Möglichkeiten der Sicherung sind begrenzter und können wesentlich aufwändiger sein. Die Fahrzeugaufbauten spielen eine erhebliche Rolle sobald das Ladegut auf der Ladefläche nichtmehr ausreichend fixiert werden kann.

Ein weiteres Problem sind bereits auf der Ladefläche vorhandene andere Ladegüter, die, wenn nicht sicher durch den vorherigen Verlader abgestellt, neu verladen und gesichert werden müssen. Eine Neuverladung kann aber nicht erfolgen wenn Ladegut und Fahrzeug nicht zusammen passen oder die Neuverladung technisch unmöglich ist. Wird zu der vorhandenen Ladung die eigene gut gesichert dazugestellt, haftet trotzdem der letzte Verlader.

Mit der nachstehenden Verlinkung können Sie in einer umfangreichen Ausarbeitung nachlesen welche Verantwortlichkeiten von Verlader, Halter, Verpacker und Fahrer zu beachten sind.

Es werden weiterhin folgende Problematiken  bearbeitet:

  • Problematiken bei der Verwendung und beim Transport von Sackware (bis max. 50 kg (z.B. in Kunststoffgewebe, Kunststofffolie, Papier) sowie
  • Problematiken bei der Verwendung und beim Transport von IBC Container Kunststoffen (Intermediate Bulk Container werden für Transport und Lagerung flüssiger und rieselfähiger Stoffe verwendet. Sie werden bei der Produktion von Chemikalien, Lebensmitteln, Kosmetik und Pharmazeutika eingesetzt) sowie
  • Problematiken bei der Verwendung und beim Transport von Kanistern (aus Stahl oder Aluminium oder Kunststoff) sowie
  • Probleme bei der Verwendung von Feinstblechverpackungen aus Stahl Schließlich werden noch
  • horizontale Druckbelastungen während des Transportes kurz angesprochen.

Lasiportal dankt Herrn Stephan Bode und Frau Tanja Brzoza für die zur Verfügungstellung dieser Ausarbeitung. Eine Garantie auf Vollständigkeit wird nicht übernommen. Hinweise, Bemerkungen, Kritik sind natürlich erwünscht !

Betr: Weichverpackungen  >> Lasiportal Kontakt-Mail

Quelle: Polizeipräsidium Münster, Direktion Verkehr, Verkehrsinspektion 3 (Autobahnpolizei),

Berater im Lasiportal

Stephan Bode -ID 707- ausgezeichnet als "Berater des Monats im Lasiportal" 9.2010; www.lasistandard.de

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