Gewinnmaximierung kontra Ladungssicherung

„Die Gewinnmaximierung lässt die Ladungssicherheit oft leiden“

Ladungssicherung beginnt spätestens bei der Verpackung des Ladegutes.

Zwei Grundprinzipien im Gütertransportgewerbe stehen sehr oft in krassem Widerspruch. Das sind die Erfahrungen von Lasiportal, und das sind auch die täglichen Erfahrungen der Kontrollbehörden, der Polizei und der BAG.

Lasiportal-Berater Konrad RAINER mit Sitz in Behamberg/Niederösterreich, hat mit seinem fundierten Beitrag in der Fachzeitschrift TRAKTUELL (Herausgeber: WEKA Industrie Medien GmbH, Wien/Austria), Tatsachen und Fakten herausgearbeitet.

Konrad RAINER sagt:
„Die Gewinnmaximierung lässt Ladungssicherung oft leiden, – aber, solange kein Problem auftritt, ist alles in Ordnung.“

Immer wieder kommt es allerdings zu schweren Verkehrsunfällen, und die häufigen Auffälligkeiten von Ladungssicherungsmängeln bei Verkehrskontrollen von bis zu 40 Prozent Treffer sind keinesfalls aus der Luft gegriffen. Und – nur schätzen kann man die hohe Dunkelziffer an Fahrzeugen, die mit mangelhafter Ladungssicherung unterwegs sind.

Ladungssicherung heißt betriebs- und verkehrssicher – nicht nach dem Motto: „Es wird schon gut gehen !“

Regelmäßige Folgen bei Kontrollen:

  • Untersagung der Weiterfahrt,
  • Umladung,
  • Bußgelder,
  • Gewinnabschöpfung/Verfallsverfahren.

Eines stellt der Verfasser als erfahrener Experte der Ladungssicherung auch klar:
Hundertprozentige Sicherheit ist ohnehin eine Illusion, denn dann müsste wirklich alles stimmen: begonnen von den Sicherungsmitteln über die verwendeten Verpackungsmaterialien bis hin zur Ladungssicherung selbst.

Auch das stellt unser Berater zur Diskussion, die er sich eher schon an der Laderampe wünschen würde:
Die Problematik mit der Ladungssicherheit beginnt viel früher. „Solange große Verlader alles über den Preis regeln und nicht die Qualität, ist auch das Thema der Ladungssicherung ein Problem“, sagt er. Die billigsten Frächter werden nie zu den sichersten gehören – soviel steht für den Experten fest.

Oft ist bereits das Verpackungsmaterial so mangelhaft, dass es dem Fahrer oder verantwortlichen Verlader gar nicht mehr möglich ist, eine korrekte Ladungssicherung durchzuführen. Es nützt nichts, unter eine Palette rutschhemmendes Material unterzulegen, wenn die Ladeeinheit in sich instabil ist. Hier kann es ohne Fachwissen nicht gehen, und dass kostet von Fall zu Fall Zeit und Geld.

Fachwissen und Erfahrungswerte stehen in kausalem Zusammenhang zur Verkehrssicherheit. Offensichtliche Sicherungsmängel werden ignoriert. „Da stößt ein hartes Wort an der Laderampe nur selten auf Gegenliebe“, sagt unser Lasiportal-Berater Konrad RAINER.

>> TRAKTUELL – hier ist alles gesagt
Quelle: WEKA Industrie Medien GmbH, Wien/Austria

>> Warensicherheit und Transporttechnik
Quelle: cargo safetytec org, 112 4441 Behamberg, Niederösterreich

>> Lasiportal-Berater Konrad RAINER
Quelle: Lasiportal

 

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