TISPOL – Kontrollen sollen Wirkung zeigen

Verkehrssicherheit auf Europa´s Straßen . . .

„Wir bringen alles“ Lasiportal sagt: „Betriebs- und verkehrssicher !“

. . . das ist die Vision der EU-weiten Verkehrspolitik und der Polizei als Exekutive in 32 Ländern. Von Finnland bis Zypern auf der Nord-Süd-Achse und von Frankreich bis Polen auf der West-Ost-Achse finden immer wieder Schwerpunktkontrollen statt mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit zu verbessern.

Das Hauptanliegen von TISPOL besteht darin, die Unfallzahlen einzudämmen und insbesondere die Anzahl der Verkehrstoten zu reduzieren. Im Blickfeld der Kontrollbehörden sind hierbei die Bekämpfung der Hauptunfallursachen.

Neben den 3 sogenannten Killern:

  • Geschwindigkeitsüberschreitungen,
  • Einfluss unter Alkohol und Drogen
  • und Nichtanlegen des Sicherheitsgurts (einschl. Helme u. Kindersitze)

wird vermehrt festgestellt, dass Fahrer von Lastwagen und Bussen gegen die Lenkzeitvorschriften verstoßen. Weiterhin sind die Übermüdung der Fahrer sowie immer häufiger die Ablenkung durch gleichzeitiges ´Händeln´ mit der Fahrzeugtechnik und mit Mobiltelefonen hochgradig unfallgefährdend.

Als Hauptunfallursachen auf den Autobahnen  nennt die Polizei Geschwindigkeitsüberschreitungen, mangelnde Ladungssicherung, unzureichender Abstand, Fehler beim Überholen und Übermüdung.

In unserem nördlichsten Bundesland Schleswig-Holstein wurde die Polizei mit einer TISPOL – Schwerpunktkontrolle in der vergangenen Woche ( 10. bis 16. Februar) erneut aktiv. Das Kontrollergebnis in SH war mehr als ernüchternd und muss alle Verantwortlichen – gerade im Gütertransport – nachdenklich stimmen.  Schulungen, unermüdliche Aufklärung und die Erfahrungen aus den permanenten Alltagskontrollen reichen offensichtlich nicht aus.

Nachfolgend einige Zahlen aus der Statistik der Polizei in SH:

  • von 757 kontrollierten Fahrzeugen wurden 268 beanstandet (Quote: 36 %),
  • Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten: 221,
  • weiterer Schwerpunkt: Ladungssicherung, Überladung und zu schnelles Fahren,
  • in 58 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt.

Hier sind die Verantwortlichen gefordert. Unternehmer, Disponenten und Verlader sind die ersten handelnden Personen in der Kausalkette. Das sind auch die Erfahrungen der Kontrollbehörden. Allein der Fahrer als eher schwächstes Glied am Ende der Kette ist oft derjenige, der die Fehler, Mängel und Unterlassungen anderer Personen mit verantworten muss. Hier geht es um die Verkehrssicherheit – TISjPOL leistet dazu einen wichtigen Beitrag.

Die Polizei wird diese Schwerpunktkontrollen fortführen und noch

TISPOL – EU-Länder schalten Netzwerk für mehr Verkerhssicherheit

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verstärken. Der europaweite Verbund TISPOL soll zukünftig unter der Bezeichnung „Roadpol-Kontrollwochen“ geführt werden.

>> TISPOL-Kontrollen in SH
Quelle: Springer Fachmedien, München

>> Tispol Presse Deutschland
Quelle: Volker Orben, MDI Mainz

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