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E-Highway: Zwischenbilanz beim Feldversuch

Ausleger dockt an Oberleitung an. Hat diese Technologie Zukunft?

Pro: Hohe Emissionseinsparung, Contra: Wirtschaftlichkeit.
Derzeit läuft ein Feldversuch für E-Highways in Hessen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein. Schleswig-Holstein zieht eine Zwischenbilanz, die auf der Internetseite der Verkehrsrundschau veröffentlicht wurde. Das Pilotprojekt läuft noch bis Ende 2024 und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.
Laut einer Untersuchung der Technischen Universität (TU) Dresden ist die Einsparung von CO² bei der Nutzung von E-Highways durch Lkw´s sehr hoch. Nach Angaben der TU könnte mit dem heutigen Strommix der CO²-Ausstoß um die Hälfte reduziert werden. Bei der Nutzung von mehr grünem Strom wäre eine weitere Verringerung der Emissionen möglich.
Nach Angaben der Fachhochschule Kiel ist nicht nur durch den Strommix eine CO²-Reduzierung erreichbar, sondern auch durch die Verbesserung der Technik der Fahrzeugmodelle. Die Fahrzeuge können durch die verbesserte Weiterentwicklung effizienter die Energie aus den Oberleitungen ziehen. Die FH gibt weiterhin an, dass bei 20 Prozent Oberleitungsanteil die Lastwagen auf diesen Routen bis zu 50 Prozent mit elektrischer Energie fahren.  Für die anderen 50 Prozent werden die Hybridfahrzeuge mit Benzin betrieben.

Steuerzahlerbund Schleswig-Holstein hat Bedenken bei der Wirtschaftlichkeit.
Kritisch sieht das Pilotprojekt jedoch der Steuerzahlerbund Schleswig-Holstein. Von der Technologie aus sei das Projekt zwar machbar, aber Bedenken gebe es an der Wirtschaftlichkeit. Bedingt durch die europaweiten Transportströme müssten auch die europäischen Autobahnen mit Oberleitungen ausgebaut werden. Dies sei jedoch zu teuer und nicht absehbar, so die Meinung des Steuerzahlerbundes.
Die Gelder sollten eher in die Weiterentwicklung anderer Technologien fließen und die Transportwege des Güterverkehres mehr auf Züge und Schiffe verlagert und gefördert werden.

Fazit:
Es bleibt abzuwarten, wo die „Fahrt“ der E-Highways hingeht. Die weiterentwickelte Technologie und die Verringerung des CO²-Austoßes sprechen für das Pilotprojekt. Jedoch wird die Wirtschaftlichkeit infrage gestellt. Das Pilotprojekt geht noch, wie schon erwähnt bis Ende 2024. Dann gilt es, die gewonnen Erkenntnisse zusammen zutragen und auszuwerten.

https://www.verkehrsrundschau.de/nachrichten/transport-logistik/schleswig-holstein-e-highway-projekt-zieht-zwischenbilanz-3489267?_se=bWF4LnJlaWhAYnJ1bW1lci1sb2dpc3Rpay5kZQ%3D%3D&utm_campaign=Newsletter-vr&utm_medium=Newsletter-vr&utm_source=Newsletter

Quelle: www.Verkehrsrundschau.de

 

 

 

 

 

 

E-Highway-Feldversuch in Hessen läuft seit 7 Monaten.

Lkw der Spedition Schanz in Oberramstadt – Elektroantrieb mit Hybridtechnik. Im Normalbetrieb kann Dieselversorgung zugeschaltet werden.

Ausleger dockt an Oberleitung an. Hat diese Technologie Zukunft?Der Klimawandel schlägt aktuell hohe Wellen, und die Politik steht erheblich unter Zugzwang. Die Logistikbranche – insbesondere auf der Straße – steht hier inmitten der Diskussion.

CO2-Ausstoß reduzieren ist die große Herausforderung – aber wie ?

Händeringend wird nach Alternativen zum Dieselantrieb gesucht, Erdgas und Wasserstoff kommen auf den Prüfstand. Eine im Pkw-Bereich bereits mit Erfolg eingesetzte Technik soll jetzt auch den Lkw umweltschonend antreiben – die Hybridtechnik.

Mit einem spektakulären Feldversuch ist das Bundesumweltministerium im Mai dieses Jahres gestartet. Auf einer 5-Kilometer-Strecke der A 5 zwischen Darmstadt und Frankfurt wurde eine Strom-Oberleitung hergerichtet. An dieser Stromoberleitung kann der Lkw andocken und seine Akku´s mit Strom versorgen.

Nach der Inbetriebnahme von 2 Lkw mit jeweiligem Auflieger durch zwei Speditionen in Südhessen konnte sich Lasiportal ein Bild von den bisherigen Erfahrungen machen und mit dem Fahrer eines dieser beiden Lkw sprechen.

Das Modellprojekt trägt den Namen „Elisa“: Das steht für „elektrifizierter, innovativer Schwerverkehr auf Autobahnen“. Die Technologie soll helfen, den Schadstoffausstoß des Schwerlastverkehrs zu senken. Der Feldversuch läuft bis Ende 2022.

Und die entscheidende Frage: Wie viele Schadstoffe werden eingespart? Begleitet wird das Projekt durch die Technische Universität Darmstadt. Dort werden auch die entsprechenden Daten erhoben und Auswertungen vorgenommen.

Fazit nach 7 Monaten:
So richtig in Fahrt kommt das Pilotprojekt auf dem sogenannten E-Highway in Hessen bislang aber nicht. Und auch unabhängig von den Anlaufschwierigkeiten bleibt abzuwarten, ob sich die Technik wirklich durchsetzt.

Weitere Pilotprojekte gibt es in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg.

>> E – Highway in Hessen
Quelle: Hessischer Rundfunk, Ffm

>> Erste Highwaystrecke auf deutscher Autobahn
Quelle: Max-Planck-Institut, Mülheim an der Ruhr

>> Probleme auf der E-Laster Teststrecke
Quelle: Morgenpostverlag Hamburg

>> Brummi wird Summi
Quelle: TAZ Verlag und Vertriebs GmbH, Berlin

 

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