Ladungssicherung grob vernachlässigt

bildteppich 1Gravierende Fälle von mangelnder Ladungssicherung / Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer Mangelnde Ladungssicherung war der Grund für eine Anzeige, die der Fahrer eines VW Golf in Nürnberg kassierte. Dieser hatte die Länge eines Teppichs eindeutig falsch eingeschätzt. Einer Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West war ein VW Golf aufgefallen, aus dessen Kofferraum ein langer Teppich hing und bereits auf dem Boden schliff. Es gelang den Golf zu stoppen und den Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen.

Wie sich herausstellte, hatte der 62-Jährige kurz vorher in einem Einrichtungshaus einen fünf Meter langen Teppich erstanden, dabei aber offensichtlich die Länge seines Golfs überschätzt. Er schob den Teppich über die umgeklappte Rücksitzbank und den Beifahrersitz durch das geöffnete Beifahrerfenster.

Dennoch ragten noch etwa 2, 50 Meter des Teppichs nach hinten durch die Heckklappe heraus auf die Fahrbahn. DieÜberlänge sicherte er zwar vorschriftsmäßig mit einer roten Fahne ab. Die Sicht war aber derart eingeschränkt, dass der Fahrzeugführer weder durch seinen Innenspiegel noch durch seinen rechten Außenspiegel etwas sehen konnte. Zudem war der Teppich nicht gegen Herausrutschen gesichert.

Mangelnde Ladungssicherung beanstanden musste auch die Streifenwagenbesatzung im Bremer Osten, der ein weißer Unimog samt Anhänger mit einer Ladung aus Holzbalken für eine Dachkonstruktion ins Auge gefallen war. Bei näherer Betrachtung stellte sich dieser Transport als eine sehr wackelige Angelegenheit dar.

Die oberen Balken der Konstruktion hatten ein ungefähres Gewicht von einer Tonne und waren 16 Meter lang. Sie lagen ursprünglich auf vier Holzböcken, von denen einer schon während der Fahrt umgefallen war. Der vordere Holzbock stand nur noch auf einem losen Stück Holz und war kurz davor abzurutschen.

Die ganze obere Konstruktion drohte herunter zu stürzen und hätte dies sicher auch beim nächsten Bremsvorgang beziehungsweise Abbiegevorgang getan. Weitere Mängelpunkte waren falsch angelegte und auch poröse beziehungsweise eingerissene Sicherungsgurte.

 

Quellen: Polizeipräsidium Mittelfranken; Polizei Bremen; presseportal.de/polizeipresse

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