Stahlschrott lose auf der Ladefläche verteilt

Äußerst nachlässige Ladungssicherung bei Sattelzug aus Litauen auf der A 2

Der Stahlschrott war „in loser Schüttung“ auf der Ladefläüche verteilt (Foto: Polizei Bielefeld)

Der Stahlschrott war „in loser Schüttung“ auf der Ladefläüche verteilt (Foto: Polizei Bielefeld)

Nachlässigkeiten bei der Ladungssicherung sind ein Themenbereich, mit dem die Polizei immer stärker konfrontiert wird. So auch auf der A 2 bei Bielefeld, als ein litauischer Sattelzug durch den Verkehrsdienst der Autobahnpolizei kontrolliert wurde.

Neben technischen Mängeln am Fahrzeug staunten die Beamten nicht schlecht, als sie sich die Ladung anschauten. Diese bestand aus Stahlschrott und war „in loser Schüttung“ auf der Ladefläche des  Aufliegers verteilt worden.

Die seitlichen Ladebordwände hatte der Fahrer mit „Schrankrückwänden“ erhöht. Durch diese Presspapp-Platten wurden Zurrgurte gezogen, welche die Ladung jedoch nicht sicherten.

Bei der anschließenden technischen Überprüfung beim TÜV in Bielefeld wurden erhebliche technische Mängel sowohl an der Zugmaschine als auch am Anhänger festgestellt. Beide wurden als verkehrsunsicher eingestuft. Der Fahrzeughalter darf sich nun um die Fahrzeugreparatur kümmern und muss ein geeignetes Transportmittel organisieren.

 

Quelle: Polizeipräsidium Bielefeld, Leitungsstab/Pressestelle, Kurt-Schumacher-Straße 46, 33615 Bielefeld; presseportal.de/polizeipresse

Weitere Infos zu dieser Thematik gibt’s im Lasiportal:

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