Tonnenschwerer Betonklotz ohne Sicherung

Leichtsinniger Umgang mit der Ladungssicherung wird auch im privaten Bereich bestraft

Ohne jede Ladungssicherung wurde dieser tonnenschwere Betonklotz auf einem Pkw-Anhänger transportiert

Ohne jede Ladungssicherung wurde dieser tonnenschwere Betonklotz auf einem Pkw-Anhänger transportiert

Unglaublich, wie leichtsinnig bisweilen mit den Vorschriften der Ladungssicherung umgegangen wird – gerade auch im privaten Bereich.

So staunten die Hildener Polizeibeamten nicht schlecht, als ihnen ein 67-Jähriger aus Gummersbach mit seinem Mercedes Sprinter samt Anhänger entgegen kam. Bei der eingehenden Kontrolle der Fahrzeugkombination bestätigte sich der erste Eindruck: Ein massiver Betonklotz, rund einen halben Kubikmeter groß und damit etwa eine Tonne schwer, lag am vorderen Ende des Anhängers.

Es waren keine Maßnahmen zur Ladungssicherung getroffen worden. Bei einer stärkeren Bremsung, die jederzeit im innerstädtischen Verkehr vorkommt, hätte der Betonklotz nach vorne rutschen beziehungsweise umkippen können. Der Betonklotz hätte dann ohne Probleme die Ladebordwand überrollt oder durchschlagen und wäre auf die Straße gefallen.

Der Betonklotz diente ursprünglich als Standfuß für ein Spielgerät und war vom 67-Jährigen aus dem Oberbergischen ausgegraben worden. Da es sich um ein äußerst widerstandsfähiges Teil handelte, konnte es auf der Baustelle von dem Gummersbacher nicht weiter zerkleinert werden. So entschied er sich, den Klotz von einem Radlader auf den Anhänger heben zu lassen und ihn „en bloc“ zu transportieren.

Dem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt, es erwartet ihn eine Ordnungswidrigkeitenanzeige (75 Euro, drei Punkte).

Quelle: Polizei Mettmann, presseportal.de/polizeipresse
Weitere Infos zu dieser Thematik gibt’s im Lasiportal:

Bauelemente waren nicht gesichert . . .

Wer trägt die grundlegende Verantwortung für die Ladungssicherung? . . .

Ungesicherte Ladung auf Pkw-Anhänger . . .

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