Prävention Aktuell – Prävention rettet Leben

Absturzunfälle vermeiden: Prävention rettet Leben

 

<strong>Absturzunfälle vermeiden: Prävention rettet Leben. </strong> Massnahmebeispiel ist die Kooperation zwischen kommmitmensch und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)

Absturzunfälle vermeiden: Prävention rettet Leben.                                                           Massnahmebeispiel ist die Kooperation zwischen kommmitmensch und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)

Absturzunfälle gehören zu den tödlichsten Gefahren in der gewerblichen Wirtschaft: Allein 2019 wurden fast ein Fünftel der tödlichen Arbeitsunfälle durch Abstürze verursacht. Doch obwohl genügend Lösungen für gute Absturzsicherung existieren, ist die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle in den vergangenen fünf Jahren nicht mehr deutlich gesunken.

ABSTURZUNFÄLLE VOM DACH AM HÄUFIGSTEN

Die meisten tödlichen Absturzunfälle stehen aktuell in Zusammenhang mit Arbeiten an und auf Dächern, zugehörigen baulichen Einrichtungen und mit der fehlerhaften Verwendung von Leitern. Die Berufsgenossenschaften registrieren täglich mehr als 60 Leiterunfälle. Schon geringe Höhen können gefährlich werden: Ein beträchtlicher Anteil der tödlichen Abstürze ereignet sich Untersuchungen zufolge aus weniger als fünf Metern Höhe.

Häufige Ursache für Absturzunfälle sind fehlende und mangelhafte Sicherungen – doch auch mangelnde Kommunikation oder schlechtes Betriebsklima können die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten ernsthaft gefährden. Um die Werte Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen nachhaltig zu stärken, hat die Kampagne sechs Handlungsfelder erarbeitet: Diese Handlungsfelder – Führung, Kommunikation, Beteiligung, Fehlerkultur, Sozialklima, Sicherheit und Gesundheit – bilden wichtige Stellschrauben für eine Präventionskultur. Den umfassenden Originaltext finden Sie hier:

>> Absturzunfälle vermeiden – Prävention rettet Leben

>> Die sechs Handlungsfelder in Ihrem Betrieb

 

FOTOSERIE ZU ABSTURZUNFÄLLEN

Die neue Fotoserie zu Absturzunfällen weist gezielt auf den Unfallschwerpunkt hin. Die Motive zeigen Lösungen für Absturzsicherung und veranschaulichen deutlich, warum guter und nachhaltiger Arbeitsschutz besonders wichtig ist, damit Beschäftigte sicher ihrer Tätigkeit nachgehen können. Denn: Arbeitsschutz ist Gesundheitsschutz.

Durch die Kooperation zwischen kommmitmensch und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) soll das Thema noch mehr Unternehmen im Handwerksbereich erreichen: “Der ZDH repräsentiert eine Vielzahl von kleineren und mittelständischen Unternehmen. Link zum Originalbericht:

>> Fotoserie zu Absturzunfällen

Das gedruckte Wort ist nicht genug – hier gibt es die PRÄVENTION AKTUELL auch für die Ohren: Hören Sie packende Reportagen und praxisnahe Berichte, lassen Sie sich über die neusten Markttrends informieren und bleiben Sie auf dem aktuellen Stand im Regelwerk und der Rechtsprechung.
Möglich macht dies der neue

>> PRÄVENTION AKTUELL Podcast

Quelle: Universum Verlag GmbH; praevention-aktuell.de

 

Grenzwerteliste 2019 (IFA Report 1/2019)

Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

  • Ausgabedatum: 2019.09
  • Herausgeber: DGUV

Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) hat die Gefahrstoffliste 2019 veröffentlicht.

Grenzwerteliste 2019 (IFA Report 1/2019)

Grenzwerteliste 2019 (IFA Report 1/2019)

In der Gefahrstoffliste sind die wichtigsten Regelungen für die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sowie ergänzende Hinweise in einer Tabelle zusammengefasst.

Aktuelle Grenzwerte für chemische, biologische und physikalische Einwirkungen am Arbeitsplatz liefert die soeben erschienene Neuauflage der Grenzwerteliste 2019 (IFA Report 2019) des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA). Sie bietet ein Nachschlagewerk für die betriebliche Praxis, um arbeitsbedingte Belastungen von Beschäftigten zu beurteilen. Neben staatlichen Vorschriften und Regeln existieren für bestimmte Einwirkungen nur arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse oder Hinweise in Normen oder in
Veröffentlichungen ausländischer Stellen.

Vor allem kleine und mittlere Betriebe haben oft Schwierigkeiten, sich hier einen Überblick zu verschaffen. Hilfe bietet seit vielen Jahren die Grenzwerteliste des IFA.

Neben Gefahrstoffen behandelt sie biologische Einwirkungen am Arbeitsplatz sowie Lärm, Vibrationen, thermische Gefährdungen, Strahlung, Elektrizität und biomechanische Belastungen. Die Liste enthält alle aktuell geltenden Grenzwerte, sofern sie für die jeweilige Belastungsart verfügbar sind. Fehlen Grenzwerte, finden sich Empfehlungen und Erläuterungen zur Arbeitsplatzbeurteilung. Komplett überarbeitet wurden der Abschnitt „4.1 Ionisierende Strahlung“ und die Tabellen im Kapitel „Gefahrstoffe in Innenräumen“.

über die nachstehenden Links können Sie sich die Grenzwertliste kostenlos downloaden:

>> Gefahrstoffliste - IFA veröffentlicht aktualisierte Fassung für 2019

Quelle: Universum Verlag GmbH; praevention-aktuell.de und Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. dguv.de/forschung

 

Jede Gefährdungsbeurteilung im Griff

Gefahrgutspezialisten (Foto Archiv -polizeipresse.de)

Gefahrgutspezialisten (Foto Archiv-polizeipresse)

Mit 11 Gefährdungsfaktoren und der Möglichkeit, weitere Tätigkeitsvorlagen oder eigene Prüfpunkte
einzubinden, deckt der Gefährdungs-Manager den kompletten Erfassungs- und Bewertungsprozess
einer Gefährdungsbeurteilung ab.
Ein Vorteil für alle Unternehmen, unabhängig von der Größe, Anzahl ihrer Mitarbeiter und Niederlassungen.

Hier finden sie auch:

  • Gefährdungskataloge nach BGI 571 und
  • Vorlagen nach Tätigkeiten und Betriebsarten

>>  Gefährdungs-Manager –  Individuelle Beratung für individuelle Lösungen

Quelle: Universum Verlag GmbH, D-65183 Wiesbaden;

 

Psychischen Belastungen in der Gefährdungsbeurteilung
Aus der Pflicht eine Chance machen

Redaktion Prävention aktuell • 12. Juli 2019

Psychischen Belastungen

Gefährdungsbeurteilung im Unternehmen                              – Psychischen Belastungen –

Immer mehr Beschäftigte fehlen aufgrund psychischer Erkrankungen. 17 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage sind darauf zurückzuführen. Doppelt so viele wie noch im Jahr 2000. „Das liegt nicht zuletzt am digitalen Wandel, der die Belastung der Beschäftigten erhöht“, sagt Dr. Amelie Wiedemann von DearEmployee. Die vor fünf Jahren eingeführte Pflicht, psychische Belastungen mit in die Gefährdungsbeurteilung aufzunehmen, „sollte daher nicht als lästige Pflicht, sondern als Chance gesehen werden. Risiken können minimiert, Krankheiten rechtzeitig verhindert werden.“ Mit relativ wenig Aufwand könne viel für das betriebliche Wohl erreicht werden. Dazu müssten die Unternehmen allerdings die Belastung der Beschäftigten besser einschätzen können. Und das ist trotz der gesetzlichen Verpflichtung zur Aufnahme von psychischen Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung (§3ff Arbeitsschutzgesetz) noch lange nicht überall der Fall.

Das Berliner Start-Up DearEmployee erforschte zusammen mit Dr. Julia Schorlemmer (Charité-Universitätsmedizin Berlin) und Dr. Karin Müller (DEKRA Automobil GmbH) den Stand der Umsetzung der psychischen Gefährdungsbeurteilung. Auch, um daraus abzuleiten, wie Unternehmen am besten unterstützt werden können.

>> Gefährdungsbeurteilung

Quelle: Universum Verlag GmbH; praevention-aktuell.de

 

Fehlende Standsicherheit bei Leitern

 (Foto: Polizeidirektion Göttingen)

Handlungsanleitung – Umgang mit Leitern (Foto: Archiv Polizeidirektion Göttingen)

4. Februar 2019 | Abstürze von Leitern waren im Jahr 2017 für knapp 23.000 meldepflichtige Arbeitsunfälle verantwortlich. Abstürze können bereits aus geringer Höhe schwere Verletzungen verursachen, das Risiko, tödlich zu verunglücken, ist höher als bei anderen Unfallarten.
Nicht selten ist die fehlende Standsicherheit ursächlich für den Absturz. Die Leiter rutscht auf unebenem oder glattem Untergrund weg oder der Boden auf der Baustelle ist nicht tragfähig genug. Eine Methode, die Sicherheit zu erhöhen, ist der Einsatz verbreiterter Standfüße. Das sahen auch die zuständigen Normungskommissionen so und änderten die entsprechende Norm. Seit dem 1. Januar 2018 gilt die geänderte DIN EN 131-1 „Leitern – Teil 1: Benennungen, Bauarten, Funktionsmaße“.
Demnach müssen neu in Verkehr gebrachte Leitern ab 3,0 Metern eine größere Standbreite haben.

>> Fehlende Standsicherheit bei Leitern

Quelle: Universum Verlag GmbH; praevention-aktuell.de

 

Kategorie: Verkehrssicherheit

Schlagwort-Themen
Über den unten stehenden Link können sie sich näher informieren:

Im Rahmen von "Risiko raus" stellt der DVR bei der IAA Praxisbeispiele zur Ladungssicherung Pkw vor

Prävention auch im Rahmen von „Risiko raus“ Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)

Berufspendler
Ohne Stress auf Achse

Aushang
Sechs Regeln zur Sicherheit im innerbetrieblichen Verkehr

Verkehrssicherheit
Sicher unterwegs für den Betrieb

Ladungssicherheit
Freitags an der A3

Viele fahren trotz Müdigkeitsanzeichen weiter
Unterschätzte Gefahr Sekundenschlaf

Arbeitsunfallbericht 2016
Mehr Gewalttaten gegen Beschäftigte

Advertorial
TRIAX auf der A+A

Innerbetrieblicher Verkehr
Auf dem Holzweg

Sicheres Be- und Entladen
Unfallfrei vom Hof

Im Frühjahr sind Allergiker besonders gefährdet
Medikamente erhöhen das Risiko auf Sekundenschlaf

Kurierdienst
Immer auf dem Sprung

Seenotrettung
Sturmerprobt

Interview
„Vernetztes und automatisiertes Fahren macht den Verkehr sicherer, effizienter, komfortabler“

Interview
„Hochautomatisierte und autonome Fahrzeuge sind für uns wichtige Hoffnungsträger”

Autonomes Fahren
Am Vorabend der Mobilitätsrevolution

Link der Sie zu einzelnen Themen führt:

>> praevention-aktuell

Quelle: Universum Verlag GmbH; praevention-aktuell.de

 

Lustiges und Wichtiges: all dies bietet das Buch"Zwischen Lenkrad und Ladefläche"

Lustiges und Wichtiges: „Zwischen Lenkrad und Ladefläche“

Prävention Aktuell – BITTE NICHT NACHMACHEN!

Fotos von waghalsigen und riskanten Situationen aus dem Arbeitsalltag

Lustig, aber gefährlich: aberwitzige Situationen, die jeden Arbeitsschützer Alarm schlagen lassen.

Unter dem Motto „Bitte nicht nachmachen“ veröffentlichte Prävention Aktuell in der Vergangenheit Fotos von waghalsigen und riskanten Situationen aus dem Arbeitsalltag.

Quelle: Universum Verlag GmbH; praevention-aktuell.de

 

Vision Zero-CMYK

Das Konzept der Vision Zero

Mit einem deftigen Bußgeld und Punkten in Flensburg muss dieser „Teppichtransporteur“ rechnen. Grund: Mangelnde Ladungssicherung (Foto: Polizei Hagen)

Bußgeld und Punkte in Flensburg für diesen Teppichtransport. Grund: Mangelnde Ladungssicherung (Foto: Polizei Hagen)

– einer Welt ohne schwerwiegende oder tödliche Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten –

begleitet die Arbeit der DGUV seit vielen Jahren. Die Vision Zero ist die Basisstrategie um eine umfassende, ganzheitliche Präventionskultur zu entwickeln, bei der Sicherheit, Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten integriert betrachtet werden.

>> Schwere Fehler sind nicht vermeidbar!  Schwere Unfälle schon !

>> DGUV Forum – Fachzeitschrift für Prävention, Rehabilitation und Entschädigung

DGUV Forum liefert als offizielles Fachorgan der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) Informationen aus den Organisationen der Unfallversicherungsträger aus autorisierter Hand. Die Fachzeitschrift richtet sich an Mitarbeiter von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Fachkräfte für Arbeitssicherheit sowie an Leser in Universitäten, Sozialgerichten, Ministerien und Arbeitsschutzbehörden.

Quelle: © Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV); dguv.de

 

Weitere Infos finden Sie unter den Link´s im Lasiportal:

Bilder im Lasiportal

Bilder im Lasiportal

>> Videofilm zur Diskussion von Kriterien für ein effektives Sicherheitsgespräch mit Führungskräften

>> Aktuelle Beispiele von Verkehrsunfällen durch mangelhafte Ladungsicherung

>> Bilder im Lasiportal
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