Fehlende Ladepapiere verschärfen Gefahrgutunfall

Gefahrgutunfall auf der A 44 / TUIS-System der chemischen Industrie muss helfen

Bei einem Gefahrgutunfall auf der A 44 nahe Ratingen mussten die Einsatzkräfte Schwerstarbeit verrichten. Fehlende Ladepapiere sorgten für viel Ungewissheit (Foto: Feuerwehr Ratingen)

Bei einem Gefahrgutunfall auf der A 44 nahe Ratingen mussten die Einsatzkräfte Schwerstarbeit verrichten. Fehlende Ladepapiere sorgten für viel Ungewissheit (Foto: Feuerwehr Ratingen)

Wie notwendig transportrelevante Informationen zu Gefahrgütern sind, macht einmal mehr ein Gefahrgutunfall auf der A 44 bei Ratingen deutlich. Dort war die aus einem Fass bestehende Ladung eines Lkws  durch ein Fahrmanöver umgefallen, der Inhalt hatte sich auf die Fahrbahn ergossen.

Die Feuerwehr Ratingen rückte sofort mit dem Einsatzführungsdienst, dem Löschzug der Berufsfeuerwehr, einem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr sowie mit dem für Gefahrgutunfälle besonders ausgerüsteten ABC- Zug der Freiwilligen Feuerwehr aus. Die Identifikation des Stoffes gestaltete sich schwierig, da keine ausführlichen Ladepapiere beim Lkw mitgeführt wurden.

Bei der Stoffermittlung arbeitete die Feuerwehr Ratingen eng mit dem TUIS (Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem) der chemischen Industrie zusammen.  Das austretende Produkt konnte mit speziellem Bindemittel aufgenommen werden.

Schwierigkeiten bereiteten der Feuerwehr die Eigenschaften des Stoffes. Er durfte nicht mit Wasser in Verbindung kommen, da ansonsten Auswirkungen auf die Nutzbarkeit der Fahrbahndecke nicht ausgeschlossen werden konnten.

Quelle: Feuerwehr Ratingen; na-presseportal

 

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