Frachtwissen bei Gefahrguttransporten wichtig

Negativbeispiel von der A 38

Der Fahrer dieses Gefahrguttransportes wusste über seine Ladung nicht Bescheid (Foto: Polizei Göttingen)

Der Fahrer dieses Gefahrguttransportes wusste über seine Ladung nicht Bescheid (Foto: Polizei Göttingen)

Wie wichtig es ist, dass der Fahrer eines Gefahrguttransportes weiß, welche Ladung er durch die Lande transportiert, zeigt eindrucksvoll ein Beispiel von der A 38:

Dort waren Beamte der Göttinger Autobahnpolizei und der Polizei Friedland mit Kontrollen befasst, unterstützt von zwei Diensthundeführern der Polizeidirektion Göttingen sowie zwei Experten vom Zoll.

Aufgrund eines Gefahrguttransportes mit zunächst ungeklärter Ladung musste die Aktion  vorzeitig abgebrochen werden (siehe unten). Beim Öffnen des Laderaumes stellten die Beamten plötzlich starken Gasgeruch fest.

Auf der Ladefläche des Wagens stießen die Ermittler auf mehrere rundliche, ca. zwei Meter lange Metallbehälter. Nachdem auch über den Fahrer nicht geklärt werden konnte, was sich in den Behältnissen befand, wurde aus Sicherheitsgründen der Bereich um das Fahrzeug sofort von allen Einsatzkräften verlassen und die BAB 38 in beiden Fahrtrichtungen für den Verkehr voll gesperrt.

Weitere Ermittlungen bei der Versandfirma ergaben, dass es sich den Behältern um überprüfte Erdgastanks handelte. Da das Fahrzeug eine geschlossene Ladekabine ohne Entlüftung besaß, sammelten sich vermutlich Restmengen des Odierungsstoffes im Laderaum, die bei Öffnen der Ladetür nach außen entwichen.

 

Quelle: Polizeidirektion Göttingen; presseportal.de/polizeipresse

 

Weitere Infos zu dieser Thematik gibts im Lasiportal:

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