Gefahrgutunfall, Ablauf mit Folgen

Aufarbeitung eines schwerwiegenden Unfalls mit Gefahrgut / Für Seminare und Schulungen geeignet

Gefahren StartlogoUnfälle mit Gefahrgut-Lkw können oftmals schwer- und langwierige Folgen haben. Beispielhaft sei ein Vorfall im Juni 2008 genannt, als ein mit rund 23 000 Litern ätzender Propionsäure beladener Lkw auf der A 7 beim Hattenbacher Dreieck umstürzte und den Verkehr fast 24 Stunden lang zum Erliegen brachte.Anmerkung: Wollen Sie das Ausmaß dieses Unfalls im Ablauf anhand von Berichten, Bildern und Videos bis zur Urteilsverkündung vor Gericht selbst miterleben, so klicken Sie immer die nachfolgenden Links im Text an.Der 33 Jahre alte Fahrer war mit 2,49 Promille Alkohol im Blut gegen eine Betonwand gefahren. Der Tanklastzug war umgestürzt und hatte für ein Verkehrschaos auf den Autobahnen A 7 und A 5 gesorgt.Bei dem Unfall war ein Sachschaden von rund 120.000 Euro entstanden. Ein Polizeibeamter hatte durch die Dämpfe der ausgelaufenen Säure heftige Atemprobleme bekommen. Lasiportal dankt osthessen-news für die nachfolgend verlinkten Berichte mit Bildern und Videoreportagen, die Sinne der Verkehrssicherheit für Seminare und Schulungen gut geeignet sind.Quelle:osthessen-news.de; Bericht und Video liegen urheberrechtlich bei den Autoren der Original URLs 27.06.08_Videoreportage_des_Unfalls_…

Bericht_des_Unfall mit_Bildern_…

Tausende Autofahrer hatten einen Nachmittag und eine Nacht lang im Stau gestanden, der sich auf insgesamt 90 Kilometern Länge hinzog. Zunächst konnte die BAB 7, Fahrtrichtung Süd, wieder freigegeben werden. Der Weg nach Norden wurde anschließend mit einer Fahrbahn und erneut zwei Stunden später gänzlich nach Räumungs- und Bergungsarbeiten geöffnet. Die Polizei hatte damals von einem „Verkehrsinfarkt“ gesprochen.

27.06.09_Verkehrsinfarkt_-_Umleitungsmöglichkeiten_…

28.06.2008_Nach_15_Stunden_Verkehrschaos_…

01.07.08_Gefahrgutfahrer_in_Ausnüchterungszelle_…

20.01.09_Videoreportage_über_Unfall_und_Gerichtsurteil_…

Der Fahrer hat vor Gericht eingeräumt, dass er alkoholisiert unterwegs gewesen sei. Unmittelbar nach dem Unfall begann er eine Alkoholtherapie, besuchte einen ambulanten Gesprächskreis und schloss sich einer Selbsthilfegruppe an. Der 33-Jährige wurde daraufhin zu sechs Monaten Haft auf Bewährung und 500 Stunden gemeinnützige Arbeit verurteilt.

Bericht_über_Gerichtsurteil_mit_Bildern_…

Die Haftungsverpflichtung bei der Ladungssicherung gerade von gefährlichen Gütern ist immer wieder Thema von juristischen Entscheidungen. Die Gerichte stehen dabei vor nicht immer einfachen Feststellungen, da oftmals mehrere Unternehmen an einem Transport beteiligt und somit verschiedene Verantwortlichkeiten gegeben sind.

Weitergehende Infos zum Thema siehe hier im Lasiportal unter:

Fristlose_Kündigung_eines_Gefahrgut-Fahrers_ist_rechtens_…

Verstoß_gegen_Gefahrgutvorschriften_…

Seminare_ und _Schulungen_Gefahrgut_…

Sie suchen einen LaSi Berater?
Beratersuche