Weiter Debatte um Ladungssicherungsnorm EN 12195-1

Gefahrgutexperte: Mit ADR 2013 werden die Ansprüche an die Ladungssicherung geringer

Fässer mit Gefahrgut (Foto: Gefahr/gut)

Fässer mit Gefahrgut (Foto: Gefahr/gut)

Kleine Ursache, große Wirkung: In Kapitel 7.5.7.1 des ADR 2013 wird ein Satz am Ende hinzugefügt, der besagt, dass die Ladungssicherung als ausreichend angesehen wird, wenn die Vorgaben der EN 12195-1:2010 eingehalten werden.

„Damit tritt eine kuriose Situation ein“, schreibt Gefahrgutexperte Jürgen Werny in einem Fachbeitrag über die Änderungen des Gefahrgutrechts, der in der Septemberausgabe der „Gefahr/gut“ erscheinen wird.

Der Grund: Die angesprochene Norm wird derzeit in Deutschland von vielen Experten einschließlich der Behörden nicht akzeptiert, da sie eine Verschlechterung gegenüber der VDI-Richtlinie 2700 ff. bedeute. „Durch diese explizite Erwähnung im ADR können solche Transporte jedoch bei Gefahrgutbeförderungen künftig nicht beanstandet werden“, erläutert Werny das Problem.

Diese und alle weiteren Neuerungen des ADR 2013 stellt die neue Arbeitshilfe „Wernys Tabellen“ vor. Diese richten sich laut Auskunft des Autors an alle Firmen, Einrichtungen und Personen, die sich mit dem Transport von gefährlichen Gütern auf der Straße beschäftigen: Gefahrgutbeauftragte, Transportunternehmer, Speditionen und Werkverkehr, chemische Industrie und Chemiehandel, Kontrollbeamte und -behörden sowie Gefahrgut-Ausbilder.

Hier gehts zur Bestellung:

Wernys Tabellen – ADR 2013 . . .

Quelle: Gefahr/gut; Springer Fachmedien München GmbH, Aschauer Straße 30, 81549 München

 

Weitere Infos zu dieser Thematik gibts im Lasiportal:

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