Lkw-Unfall mit schwer wiegenden Folgen

Gesamte Ladung verteilte sichüber die A 7 / Dieselkraftstoff lief aus

Welch gravierende Folgen ein Lkw-Unfall haben kann, wurde erst kürzlich wieder auf der A 7 deutlich. Dort war zwischen dem Hattenbacher und Kirchheimer Dreieck ein 51-Jähriger mit seinem Sattelzug – der 28 Tonnen Fliesen geladen hatte – zunächst nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Beim anschließenden Gegenlenken schleuderte das Fahrzeug quer über alledrei Fahrstreifen und prallte schließlich frontal gegen die Betonleitwand am Mittelstreifen. Der Fahrer wurde dabei verletzt und ins Klinikum Bad Hersfeld gebracht.Der quer stehende Sattelzug und die gesamte auf die Fahrbahn gefallene Ladung bildeten ein unüberwindbares Hindernis für zwei nachfolgende Autofahrer. Diese konnten einen Zusammenstoß mit dem Sattelauflieger bzw. den auf der Fahrbahn liegenden Paletten nicht mehr rechtzeitig verhindern und prallten dagegen. Dabei wurde eine Beifahrerin durch den auslösenden Airbag leicht im Gesicht verletzt.Durch den Anstoß an die rechten Leitplanken riss auch noch der Tank des Sattelzuges auf, so dass sich bis zu 500 Liter Dieselkraftstoff auf die Fahrbahn, in die Kanalisation und teilweise auch ins Erdreich neben der Fahrbahn ergossen. Die schwierigen Bergungs- und Aufräumarbeiten erforderten vollen Einsatz der Feuerwehren aus Kirchheim und Niederaula-Kleba sowie der Autobahnmeisterei aus Kirchheim.An den beteiligten Fahrzeugen, der Ladung des Sattelzuges und den Autobahneinrichtungen entstand ein Schaden von rund 200.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für Bergung und Reinigung der Fahrbahn.

 

Quelle: nh24 Nordhessennews; nh24.de

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