200 Unternehmen bei Feldversuch mit Gigalinern

Bundesverkehrsminister hält an Testphase mit den Lang-Lkws fest

Trotz der Absage Nordrhein-Westfalens und Thüringens, am Feldversuch mit Lang-Lkws teilzunehmen, erwartet das Bundesverkehrsministerium weiterhin ein repräsentatives Ergebnis des Testeinsatzes.

Zweck des Feldversuchs sei es auch, die Sorgen der Länder zu prüfen und am Ende der einjährigen Testphase zu bewerten, betonte Ministeriumssprecherin Vera Moosmayer laut dem Internetportal „trucker.de“. Sie  verwies darauf, dass sich bereits mehr als 200 Unternehmen angemeldet hätten, um an dem Feldversuch teilzunehmen.

Die Erfahrungen des Gewerbes seien wichtig für eine abschließende Beurteilung des Einsatzes von so genannten Eurocombis oder Gigalinern auf Autobahnen.

Nach Nordrhein-Westfalen hatte auch das von einer Großen Koalition regierte Thüringen zu Wochenbeginn eine Beteiligung an dem Feldversuch abgelehnt. Zuvor hatte sich Verkehrsminister Christian Carius (CDU) auf eine Studie der Fachhochschule Erfurt berufen. Diese war zu dem Ergebnis gekommen, dass der Einsatz von Lang-Lkws effizient sei.

Dagegen bewertet das Bündnis „No Mega Trucks“ die Expertise als „schwere Schlappe für Monstertruck-Befürworter“. „Über 90 Prozent von 247 angesprochenen regionalen Transportunternehmen sehen keinen Bedarf für den Einsatz von überlangen Lkws“, heißt es in der von der Allianz pro Schiene herausgegebenen Presseerklärung.
Den vollständigen Text finden Sie hier bei „No Mega Trucks“:
Alles über Riesen-Lkw …
Quellen: trucker.de, Springer Fachmedien München GmbH, Aschauer Straße 30, 81549 München; nomegatrucks.eu, Reinhardtstraße 18, 10117 Berlin

Weitere Infos zu dieser Thematik gibt’s im Lasiportal:
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