Fristlose Kündigung nach Alkoholfahrt

Lkw-Fahrer mit 2,33 Promille am Steuer gestoppt/Auffällige Fahrweise war nicht durch verrutschte Ladung begründet

Alkohol am Lkw-Steuer – das kann gefährlich werden oder den Job kosten. So wie dies einem 32-jährigen Lkw-Fahrer widerfuhr: Erst wurde er mit Alkohol am Steuer erwischt, dann erhielt er von seinem Chef die sofortige Kündigung.

In leichten Schlangenlinien hatte der Mann die Autobahn von Bremen in Richtung Hannover befahren, so dass andere Verkehrsteilsnehmer aufmerksam wurden und die Polizei informierten.

Der Grund für die auffällige Fahrweise wurde schnell klar: Sie rührte nicht, wie vermutet, von einer verrutschten Ladung, sondern im Gespräch stellten die Polizisten eine deutliche Alkoholfahne beim Brummi-Fahrer fest.

Ein Soforttest am Alkomaten bestätigte den Verdacht. 2,33 Promille zeigte das Display des Testgerätes an. Daraufhin ordneten die Polizisten die Entnahme einer Blutprobe an und behielten zur Sicherung des Strafverfahrens 800 Euro ein.

Seine Fahrt durfte der Trucker auch nicht fortsetzen. Sein Chef kündigte das bestehende Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung auf und schickte einen Ersatzfahrer los, der den Lkw nach Hause fuhr.

 

Quelle: Polizeiinspektion Verden/Osterholz; presseportal.de/polizeipresse

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