Gefahrgut nur mangelhaft gesichert

Mangelhaft gesicherte Ladung ist die Ursache eines Zwischenfalls mit einem Gefahrguttransporter an der A 24 gewesen

Beamte der Autobahnpolizei stellten fest, dass der slowakische Sattelauflieger eine leicht brennbare und gering toxisches Harzlösung verlor, die als Gefahrgut der so genannten Klasse 3 deklariert ist. Die Autobahnpolizei sperrte den gesamten Parkplatz und forderte die Fahrer der bereits dort geparkten Fahrzeuge vorsorglich auf, gleich weg zu fahren.

Der Löschzug Gefahrgut (LZG) der Feuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren Glinde, Reinbek sowie Stemwarde leiteten die notwendigen Maßnahmen zur Sicherung des Gefahrgutes ein. Die gesamte Ladung des Sattelaufliegers musste umgeladen werden.

Die Ursache dieses Gefahrgutzwischenfalles dürfte auf mangelhaft gesicherte Ladung zurück zu führen sein. Eine nicht ordnungsgemäß befestigte Palette hatte sich offenbar während der Fahrt gelöst und die Behältnisse mit der Harzlösung beschädigt, so dass die Flüssigkeit auslaufen konnte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Das Polizei- Autobahnrevier Mölln ermittelt gegen den 34jährigen Fahrer des Sattelzuges sowie gegen den Absender und Verlader, eine dänische Firma, wegen des Verdachts des unerlaubten Umganges mit gefährlichen Gütern (Strafanzeige).

 

Quelle: Polizeidirektion Ratzeburg; presseportal.de/polizeipresse

Weitere Infos zu dieser Thematik gibt’s im Lasiportal unter:

Videos über Gefahrguttransporte und Gefahrgutunfälle . . .

Checklisten für den Gefahrguttransport . . .

Gefahrgut-Lkw vielfach ein Sicherheitsrisiko . . .

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