Gefahrgut war völlig ungesichert

Lastzug hatte nicht gesichertes Gefahrgut geladen/Hohe Bußgelder für alle Verantwortlichen

spanischer gefahrgut-lkwWegen fehlender Ladungssicherung haben bei einer Gefahrgutkontrolle auf der A 7 Beamte der Verkehrspolizei Schweinfurt einem spanischen Lkw die Weiterfahrt untersagt.

Der Sattelzug hatte 16 Tonnen Gefahrstoffe geladen. Darunter waren auch zwei beschädigte Fässer mit entzündbaren Flüssigstoffen. Auf die Verantwortlichen kommen nun Anzeigen sowie nicht unerhebliche Geldbußen zu.

Bei der Kontrolle staunten die Beamten nicht schlecht, als sie feststellten, dass die gesamte Ladung nicht gesichert war. Der Sattelzug einer spanischen Spedition hatte mehr als ein Dutzend Fässer mit entzündbaren Flüssigstoffen und einige Paletten mit Nachfüllpatronen für Gasfeuerzeuge geladen.

Zwei Fässer waren derart beschädigt, dass ein Weitertransport nicht möglich war. Außerdem wurden bei der Kontrolle noch weitere Mängel festgestellt. So entsprachen die Feuerlöscher an Bord des Zuges nicht den Vorschriften, auch die erlaubte Ladungshöhe war nicht eingehalten worden.

Fahrer, Verpacker und Spediteur erwartet nun eine Anzeige nach der Gefahrgutverordnung Straße (GGVS). Außerdem wurde für den verantwortlichen Fahrer eine Geldbuße in Höhe von 900 Euro fällig. Auf Verpacker und Spediteur kommen ähnlich hohe Bußgelder zu.

Quelle: Revista Verlags GmbH, Am Oberen Marienbach 2½, 97421 Schweinfurt

Weitere Infos zu dieser Thematik gibt’s im Lasiportal:

Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt-GGVSEB . . .

Gefahrgut Datenbank . . .

Checklisten für den Gefahrguttransport . . .

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