Großer Nachholbedarf an Lkw-Parkplätzen

Bundesverkehrsministerium will mit neuen Modellen zusätzliche Lkw-Parkplätze an Autobahnen schaffen

Mit neuen Modellen will Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) zusätzliche Lkw-Parkplätze an den Autobahnen schaffen. Dabei sollen auch Privatfirmen zum Zuge kommen.

Künftig sollen vermehrt Flächen an und neben den Bundesautobahnen, abseits der großen Rastanlagen, für die Pausen genutzt werden. Bund und Länder sollen dafür sorgen, dass private Anbieter geeignete Parkflächen bereitstellen.

„Situationen, in denen Lkw-Fahrer einfach auf der Standspur parken, weil sie keinen Stellplatz finden, sind lebensgefährlich. Sie müssen so schnell wie möglich der Vergangenheit angehören“, sagte der Bundesverkehrsminister. Allein in diesem Jahr stelle der Bund den Ländern dafür über 130 Millionen Euro zur Verfügung.

Mit den neuen Modellen sollen weitere Lkw-Parkplätze für mehr Sicherheit auf den Autobahnen entstehen. Ein Modell sorge dafür, dass an ausgewählten Standorten, die bislang nur mit einem WC-Gebäude ausgestattet sind, der Service für Trucker verbessert werde

Nach einer Erhebung fehlten im Jahr 2008 circa 14 000 Stellplätze auf Rastanlagen und Autohöfen. Besonders stark betroffen seien die westlichen Bundesländer, darunter Nordrhein-Westfalen und Niedersachen (A 2 Raum Hannover).

In Hessen (A 7 im Bereich Kirchheimer Dreieck bis Fulda) und auf den großen Autobahnen in Süddeutschland, vor allem auf der A 3, besteht ebenfalls großer Nachholbedarf.

 

Quelle: Quelle: trucker.de; Springer Fachmedien München GmbH, Aschauer Straße 30, 81549 München

Weitere Infos zu dieser Thematik gibt’s im Lasiportal:

Konzept gegen Lkw-Parkplatznot . . .

Erster Sicherheitsparkplatz für Lkws . . .

Lkw-Fahrer sollen sicher rasten . . .

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