Großschadenslage nach Gefahrgutunfall

Gefahrgutunfall im Industriegebiet von Homberg/Efze / Großeinsatz der Rettungskräfte

Der Gefahrgutunfall in Homberg/Efze hatte einen Großeinsatz der Rettungskräfte zur Folge

Der Gefahrgutunfall in Homberg/Efze hatte einen Großeinsatz der Rettungskräfte zur Folge

Gefahrgutunfälle können oftmals weit reichende Folgen haben. Beispielhaft sei eine so genannte „Großschadenslage“ im Landkreis Schwalm-Eder erwähnt, nachdem bei einem Unternehmen im Homberger Industriegebiet (Efze) aus einem 200 Liter Fass etwa 30 Liter einer giftigen Flüssigkeit ausgelaufen waren. Ein Staplerfahrer hatte wohl aus Unachtsamkeit das Fass beschädigt.

Der Polizei zufolge handelte sich um Thiophenol (Phenylmercaptan). Etwa fünf  Quadratmeter Fläche wurden benetzt / kontaminiert. Das beschädigte Fass wurde durch die Fachdienste der Feuerwehren in einem anderen Überfass gesichert; Gefahren für das Grund- und Abwasser lagen nicht vor.

Durch die Polizei wurde alle verfügbaren freien Funkwagen und Einheiten des Polizeipräsidium Nordhessen entsandt, um das gefährdete und kontaminierte Gebiet abzusperren und die Rettungswege zur An- und Abfahrt (Teilevakuierung des Industriegebietes) zu kanalisieren. Zudem wurde die Bevölkerung in gefährdeten Gebieten durch Lautsprecherdurchsagen gewarnt.

Insgesamt wurden rund 238 Menschen kontaminiert, 38 in Krankenhäuser gebracht. An der Stadthalle war eine Verletztensammelstelle eingerichtet, wo 120 Rettungsdienstkräfte und zehn Notärzte im Einsatz waren.

Quelle: Polizeipräsidium Nordhessen, Grüner Weg 33, 34117 Kassel; presseportal.de, polizeipresse

Weitere Infos zu dieser Thematik gibt’s im Lasiportal:

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