Lkw-Fahrer beklagen Arbeitsbedingungen

In Brandenburg setzen sich Lkw-Fahrer gegen ihre Arbeitsbedingungen zur Wehr / Gefährdung für sich und andere

Termindruck sowie verschärfte gesetzliche Regelungen wie bei der Ladungssicherung setzen vielen Lkw-Fahrern zu. Nach einem Bericht der „Märkischen Allgemeine“ haben in Brandenburg drei Kraftfahrer ihren Arbeitgeber, eine Spedition, verklagt.

Laut „Märkischer Allgemeine“ gehen die drei gegen die Arbeitsbedingungen vor. Bis zu 18 Stunden am Stück hätten Sie für ihren Arbeitgeber ableisten müssen. Auch die wöchentliche Lenkzeit von gesetzlich maximal 56 Stunden bestand anscheinend nur auf dem Papier.

Die gesundheitlichen Folgen seien beträchtlich. Einer der drei sagt: „Ohne Schlaftabletten finde ich keine Ruhe mehr. Im Verkehr ertappe ich mich bei der Frage: War die Ampel wirklich Grün?“ Das Ergebnis: Burn-out-Syndrom und Herzinfarkt.

Der Anwalt der Kläger sagt nach Angaben der Zeitung: „Der Druck auf die Kraftfahrer ist schon schlimm genug. Doch bei dieser Spedition wird billigend in Kauf genommen, dass es zu Gefährdungen im Straßenverkehr kommt“.

Der betroffene Arbeitgeber indes weist alle Vorwürfe zurück: „Die kriegen die unkompliziertesten Touren und werden nicht anders behandelt als alle anderen Mitarbeiter auch. Man überlege sich nun seinerseits, die Fahrer wegen ihrer Behauptungen zu verklagen.

Den vollständigen Text können Sie hier nachlesen:

Kraftfahrer verklagen ihren Arbeitgeber . . .

Quelle: EuroTransport Media Verlags- und Veranstaltungs-GmbH, Postfach 81 02 07, 70519 Stuttgart

Weitere Infos zu dieser Thematik gibt’s im Lasiportal:

Gestresste Lkw-Fahrer sind ein Risiko (Filmbeitrag) . . .

Gefahr durch Ablenkung am Lkw-Steuer (Videofilme) . . .

Lkw-Fahrt mit Alkohol . . .

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