Logistikunternehmen müssen verstärkt in Transportsicherheit investieren

Knapp 80 Prozent der Konsumgüterhersteller und Einzelhändler in Deutschland beklagen Ladungsverluste durch Sicherheitsmängel. Laut EU entsteht im Straßentransport allein durch Diebstahl europaweit ein Schaden von mehr als acht Milliarden Euro pro Jahr.

Möglichkeit zur Verbesserung sehen zwei von drei Unternehmen bei den beauftragten Logistikern. Das ist das Ergebnis der Studie „Branchenkompass Transport 2010“ von Steria Mummert Consulting und dem FAZ-Institut.

„Transportsicherheit und Wirtschaftlichkeit sind kein Widerspruch: Durch die vernetzte Betrachtung der unterschiedlichen Regelwerke entstehen Effizienzvorteile. Großes Potenzial steckt außerdem darin, in diesem Zusammenhang Mehrwertleistungen zu schaffen, die von den Kunden honoriert werden.“

So können Maßnahmen zur Erhöhung der Transportsicherheit beispielsweise den Kunden genauere Statusinformationen über die Bewegungen ihrer Güter liefern oder hochwertige Waren durch Zusatzdienste besonders schützen.

Hintergrund: Im März 2010 befragte forsa für Steria Mummert Consulting 100 Entscheider von 68 der größten Konsumgüterhersteller und 32 der größten Einzelhändler in Deutschland zu ihren Strategien und konkreten Maßnahmen im Umweltschutz und Klimaschutz, insbesondere in der Logistik, bis 2012. Die Unternehmen gehören zu den nach Umsatz oder Mitarbeiterzahl größten Anbietern ihrer Branche.

Quelle: Logistik Express Informationsportal, Fachzeitschrift, Markus Jaklitsch, Klederinger Straße 43/2, 1100 Wien

Weitere Infos zu dieser Thematik gibt’s im Lasiportal:

Erster Sicherheitsparkplatz für Lkws . . .

Mit Videokameras und verstärkten Polizeikontrollen gegen Lkw-Planenschlitzer (Filmbeitrag) . . .

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