Mangelnde Ladungssicherung aus Kostengründen

Gerade Transportunternehmen aus Osteuropa verzichten auf Ladungssicherungsmittel wie Zurrgurte und Antirutschmatten

Bei Kontrollen muss die Polizei immer wieder die Erfahrung machen, dass besonders Lkws aus Osteuropa mit mangelnder Ladungssicherung unterwegs sind  Bei Kontrollen muss die Polizei immer wieder die Erfahrung machen, dass besonders Lkws aus Osteuropa mit mangelnder Ladungssicherung unterwegs sind

Bei Kontrollen muss die Polizei immer wieder die Erfahrung machen, dass besonders Lkws aus Osteuropa mit mangelnder Ladungssicherung unterwegs sind

Die Vorschriften der Ladungssicherung werden besonders bei Lastwagen aus osteuropäischen Ländern vernachlässigt. Großkontrollen an Autobahnen sollen daher dazu beitragen, den Straßenverkehr in ganz Europa sicherer machen. Eine solche Aktion wurde jetzt vom Bremer „Weser-Kurier“ journalistisch begleitet, und zwar an der Hansalinie, durchgeführt von der Polizeidirektion Oldenburg.

 Die Kontrollen gehörten zu einem Programm der ‚Traffic Information System Police‘ (Tispol). Die Tispol ist ein europäisches Polizei-Netzwerk, dem 27 Länder angehören.

Dass so viele Sattelzüge für Unfälle verantwortlich sind, liegt vor allem an defekten Fahrzeugen, übermüdeten Fahrern, die die Lenkzeiten nicht einhalten oder, wie im Falle eines estischen Fahrers, der Tischtennisplatten an Bord hatte, an mangelnder Ladungssicherung.

Eigentlich hätte er 17 Zurrgurte einsetzen müssen, damit die Kartons sicher stehen. Aber insgesamt fehlten elf Zurrgurte. Die Ladungssicherung war also mehr als mangelhaft.  Mängel, welche die erfahrenen Polizisten öfter bei Fahrzeugen aus dem osteuropäischen Raum entdecken.

Das liege auch daran, dass es in Osteuropa nicht einen solchen Standard bei der Ladungssicherung gibt wie in Deutschland. Allerdings wüssten die Unternehmen aus Osteuropa genau, dass bei uns hohe Standards gelten.

Aus Kostengründen würden aber viele Unternehmen darauf verzichten, die Ladung ordnungsgemäß zu sichern. Schließlich koste jeder Zurrgurt oder jede Antirutschmatte Geld. Und in diesem Bereich werde dann halt gerne mal gespart.

Während der Großkontrolle nahmen die Beamten 142 Fahrzeuge unter die Lupe. An insgesamt 90 Lastwagen und Transportern wurden Mängel festgestellt.

Den Originaltext können Sie hier nachlesen:

Kaputte Rahmen und müde Fahrer . . .

Quelle: Weser-Kurier Mediengruppe, Bremer Tageszeitungen AG, Martinistraße 43, 28195 Bremen

Weitere Infos zu dieser Thematik gibt’s im Lasiportal:

Mangelnde Ladungssicherung Lkw bei Fahrzeugen aus Mittel- und Osteuropa . . .

Weiterfahrtuntersagung bei Schwerlastkontrollen . . .

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