Mangelnde Ladungssicherung bei Lkws

Aktion der Autobahnpolizei Düsseldorf mit mehreren Kontrollpartnern/Ladungssicherung und technische Mängel

Mangelnde Ladungssicherung,übermüdete Fahrer, technische Mängel an den Fahrzeugen und zu hohe Geschwindigkeiten sind die Hauptunfallursachen für Lkw-Unfälle mit schweren Folgen. Die Polizei und ihre Kontrollpartner setzen daher auf Vorbeugung und Überwachung, um die Straßen sicherer zu machen.

So führte die Autobahnpolizei Düsseldorf zusammen mit dem Bundesamt für Güterverkehr, Zolls, Bundespolizei und der Bezirksregierung auf dem Parkplatz Tomm Heide Lkw-Kontrollen in Fahrtrichtung Dortmund und in Fahrtrichtung Venlo durch. Insgesamt waren etwa 60 Beamte beteiligt.

Manfred Palmen, Parlamentarischer Staatssekretär im Innenministerium NRW, und eine Delegation von TISPOL begleiteten die Kontrollaktion. Palmen erklärte vor Ort: „Lkw-Kontrollen schützen alle Verkehrsteilnehmer und machen die Straßen sicherer. Durch die Zusammenarbeit mit Spezialisten machen wir die Kontrollen wirkungsvoller. Wir setzen aufverantwortungsbewusste Fahrer und Spediteure. Sie sind unsere Partner. Wir gehen konsequent gegen rücksichtslose Lkw-Fahrer vor.“

Es wurden insgesamt 122 Lkw und Kleintransporter kontrolliert. 61 dieserÜberprüfungen führten zu Beanstandungen. 18 Mal verstießen Lkw-Fahrer gegen die Vorschriften über zulässige Lenkzeiten, Pausen und Ruhezeiten. 27 Mal wurde die Ladungssicherung bemängelt. Drei Fahrzeuge hatten technische Mängel und in einem Fall mussten die Beamten tätig werden, weil sich Hinweise auf Schwarzarbeit ergaben. Ein Autofahrer geriet bei den Beamten in den Verdacht, unter Drogeneinfluss am Steuer gesessen zu haben. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Der Zoll konnte vor Ort drei Vollstreckungsaufträge erledigen.

In gut 20 Fällen musste die Weiterfahrt untersagt werden, bis Fahrer ihre Pausen nachgeholt bzw. technische Mängel beseitigt hatten. Ohne dass die Ladung nachträglich gesichert worden war, durfte kein Transport die Kontrollstelle verlassen.

 

Quelle: Quelle: Polizei Düsseldorf; presseportal.de/polizeipresse

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