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Polizeiliche Erfolge im Kampf gegen Lkw-Planenschlitzer

„Planenschlitzen“ ist ein Phänomen, das seinen ursprünglichen Schwerpunkt in den Niederlanden hatte. Darunter versteht man das Aufschneiden von Lkw-Planen mit anschließendem Diebstahl der Ladung.

Offenbar führten konzertierte Ermittlungs- und Aufklärungsmaßnahmen der niederländischen Polizei dazu, dass die Täter ihr Unwesen zumindest teilweise in den Köln-Aachener Raum verlagerten. So registrierte die Autobahnpolizei Köln im März 2010 einen massiven Anstieg der Fallzahlen in Bereich von Ladungsdiebstählen aus Lastwagen.

Erste Ermittlungen der Kölner Polizei erhärteten den Verdacht gegen eine Tätergruppe aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet um Aachen. In den Folgemonaten verdichteten sich die Verdachtsmomente gegen die Tätergruppe.

Rund 50 Fälle des „Planenschlitzens“ konnten bislang durch die Fahnder geklärt werden. Der belegbare Beuteschaden liegt bei diesen Taten bei etwa 50 000 Euro. Gegen zwei der Tatverdächtigen wurden schließlich durch das Amtsgericht Köln Untersuchungshaftbefehle erlassen und Ende Juli 2010 vollstreckt.

Die Beschuldigten sitzen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern indes weiter an.

 

Quelle: Polizeipräsidium Köln, Leitungsstab / Pressestelle, Walter-Pauli-Ring 2-6, 51103 Köln

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