Schnelleinsatzgruppe im Gefahrguteinsatz

Gefahrgutbeauftragter referierte vor der Schnelleinsatzgruppe der Johanniter-Unfall-Hilfe Gießen über den Umgang mit Gefahrgut und Gefahrstoffen

Gefahrgutbeauftragter Dr. Laub bei der Schnelleinsatzgruppe der Johanniter Gießen (Foto)

Gefahrgutbeauftragter Dr. Laub bei der Schnelleinsatzgruppe der Johanniter Gießen (Foto)

Der Gefahrgutbeauftragte Dr. Ulrich Laub war zu Gast beim Unterricht der Helferinnen und Helfer der Schnelleinsatzgruppe der Johanniter Gießen (SEG SAN 5) im Johanniterhaus in Linden. Auf Wunsch der Ehrenamtlichen hielt Dr. Laub eine Fortbildung zum Umgang mit Gefahrgut und Gefahrstoffen.

Er referierte zunächst über die Kennzeichnung von Gefahrstoffen und die Warnzeichen bei Gefahrguttransporten. Den Helferinnen und Helfern der Johanniter ist es damit möglich, bei einem Verkehrsunfall oder einem Notfall in einem Betrieb schnell die Beteiligung von gefährlichen Stoffen zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Als oberstes Ziel gilt generell das schnelle und damit rechtzeitige Erkennen sowie der richtige Notruf mit Hinweisen auf den beteiligten Stoff beim Alarmieren der Feuerwehr. Unerlässlich für die Helfer ist bei einem Einsatz natürlich auch der Eigenschutz.

So sind der Einsatz eines Infektionsschutzanzuges und eines Mundschutzes mit Partikelfilter, sowie das Tragen von Latexhandschuhen sehr gute Möglichkeiten. Außerdem gilt immer: Abschirmen, Abstand halten, Aufenthaltszeit so kurz wie möglich!

Dr. Laub betonte, das er mit seinem Vortrag „keine Angst machen wolle“, sondern „dafür sensibilisieren, mit offenen Augen durchs Leben und in einen solchen Einsatz zu gehen“. Denn wer sich richtig verhält und Schutzmöglichkeiten nutzt, kann auch einen Gefahrguteinsatz ohne Schäden überstehen.

Quelle: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Gießen, Carl-Benz-Straße 6, 35440 Linden

 

Weitere Infos zu dieser Thematik gibts im Lasiportal:

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