Sechs Holzlatten sicherten 20 Tonnen

Zwei Beispiele mangelnder Ladungssicherung und Lkw-Überladung aus Österreich und aus der Schweiz

BXMediaOne241436fileMangelnde Ladungssicherung beziehungsweise Lkw-Überladung machen auch vor Ländergrenzen nicht Halt. Dies mögen zwei Beispiele aus Österreich und der Schweiz belegen:

So stoppte die Polizei Salzburg auf der A 10 einen Lkw, dessen 20 Tonnen Ladung nur mangelhaft gesichert war. Die Ladung des Sattelschleppers war den Beamten bei einer Routinekontrolle des Lkw-Fahrers aufgefallen.

Das 21 Tonnen schwere Ladegut, 478 Kartons mit Wäsche, war nur mit sechs Holzlatten gesichert. Nach Angaben der Polizei drohte die Fracht bei einem Ausweichmanöver vom Laster zu stürzen. Zudem war der Formschluss nach hinten ebenfalls nicht gegeben.

Die Polizei stellte den Lkw ab. Eine Freigabe erfolgte erst, nachdem die Ladung vorschriftsmäßig gesichert worden war. Zudem wurde eine Sicherheitsleistung von 600 Euro fällig.

Nahe dem schweizerischen Zug hat ein Lieferwagenfahrer auf der Autobahn die Ladung verloren. Ursache: Die Holzelemente waren zu schwer. Laut Polizei war der Anhänger ins Schleudern gekommen und mit der Leitplanke kollidiert. Ein Teil der Ladung wurde eine Böschung hinunter geschleudert.

Weil die Ladung das zulässige Höchstgewicht des Anhängers überstieg, wurde der Fahrer angezeigt. Es entstand Gesamtsachschaden von mehreren tausend Franken.

Hier finden Sie die Originalmitteilungen:

Lkw mit 21 Tonnen ungesicherter Ladung gestoppt . . .

Lieferwagen verliert seine Ladung auf der A14 . . .

Quellen: Salzburger Nachrichten, Karolingerstraße 40, 5021 Salzburg; Neue Luzerner Zeitung AG, Maihofstrasse 76, 6006 Luzern

Weitere Infos zu dieser Thematik gibt’s im Lasiportal:

VDI 3968 Blatt 5 Sicherung von Ladeeinheiten: Stretchen . . .

Ladungssicherung mit Stretchfolien . . .

Überladung und mangelnde Sicherung . . .

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