Symposium zur Ladungssicherung

Sicherungsmaßnahmen bei Schwertransporten und Getränketransporten

Die Ladungssicherung stand einmal mehr im Mittelpunkt eines Symposiums des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) und des Verbandes der Automobilindustrie VDA.Laut VDA-Geschäftsführer Dr. Kunibert Schmidt werden täglich „acht Millionen Güter in Deutschland transportiert, und zwei Drittel dieses Volumens sind noch immer mangelhaft oder gar nicht gesichert“. BGL-Vizepräsident Klaus Peter Röskes mahnte an, „dass die Ladungssicherung nicht zum akademischen Spielfeld unter Ausschluss der Praxis verkommen darf“.Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen unter anderem die neuen Sicherungsmaßnahmen für Schwertransporte, die im „Entwurf VDI 2700 Blatt 13“ zusammengefasst sind. Dieser Entwurf liegt seit September 2008 vor; Einsprüche können bis Ende Februar 2009 eingereicht werden, mit der endgültigen Verabschiedung ist 2010 zu rechnen. Auch „VDI 2700 Blatt 12“ zur Ladungssicherung bei Getränketransporten hat eine lange Wegstrecke hinter sich: Bis zur Verabschiedung des Regelwerks vergingen 20 Monate. Hier spielt die verbesserte Ladeeinheitensicherung durch Haubenschrumpfen, Wickelstrechen, Banderolen oder Umreifen eine große Rolle. Problematisch ist auch „VDI 2700 Blatt 11“, das die Ladungssicherheit von Betonstahlmatten zum Thema hat: Hier werden die bislang vorliegenden Verladeempfehlungen in der Praxis zu wenig angewendet.

Quelle: EURO TRUCK NEWS MAGAZIN

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