Teurer Verstoß gegen Gefahrgutverordnung

Verstoß gegen Gefahrgutverordnung durch mangelnde Ladungssicherung bei litauischem Sattelzug

Die Polizeidirektion Flensburg berichtet von einem Gefahrgutunfall aufgrund mangelnder Ladungssicherung

Die Polizeidirektion Flensburg berichtet von einem Gefahrgutunfall aufgrund mangelnder Ladungssicherung

Mangelnde Ladungssicherung kann bisweilen weit reichende Folgen haben – insbesondere dann, wenn Gefahrgut mit im Spiel ist. Ein Beispiel kommt von der A 7, wo der Zoll Kiel mitteilte, dass sich auf dem Rastplatz Hüttener Berge ein litauischer Sattelzug befinde, von dem offensichtlich Gefahrgutstoffe tropften.

Das Polizeiautobahnrevier Schleswig-Schuby stellte fest, dass die Zugmaschine samt dänischem Auflieger mit Flüssigklebstoff und Druckfarbe beladen war. Bei einer Palette waren drei 5-Liter- Kanister Flüssigklebstoff durch falsche Ladungssicherung beschädigt worden, so dass die Stoffe ausliefen.

Da dieser Flüssigklebstoff leicht entzündlich ist, musste ein 50-Meter-Radius um den Lkw geräumt werden. Parkende Fahrzeuge wurden weiter geschickt, die Einfahrt zum Parkplatz wurde gesperrt.

Die leckgeschlagenen Kanister wurden in Fässern entsorgt und auf einen Spezialtransporter umgeladen, der den Weitertransport übernahm. Die restliche Ladung  musste vom Fahrer gesichert werden, damit dieser weiterfahren konnte.

Gegen den Fahrer und die Firma wurden Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Gefahrgutverordnung durch mangelnde Ladungssicherung erstattet. Außerdem musste der Einsatz gezahlt werden. Die Kosten dürften im fünfstelligen Bereich liegen.

Den Originaltext finden Sie hier:

Lkw verliert Flüssigkleber auf BAB 7 . . .

Quelle: Polizeidirektion Flensburg, Öffentlichkeitsarbeit, Norderhofenden 1, 24937 Flensburg; na.presseportal

Weitere Infos zu dieser Thematik gibt’s im Lasiportal:

Fachtagung zu Änderungen und Entwicklungen im Gefahrgutrecht . . .

Mangelnde Ladungssicherung kann für Verantwortliche teuer werden . . .

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