Umschulung zum Berufskraftfahrer

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um sich zum Lkw-Fahrer umschulen zu lassen?

Für viele ist es immer noch der Traumberuf: Lkw-Fahrer. Wie aber kann man sich umschulen lassen? Hier gibt es Tipps (Foto: Archiv)

Für viele ist es immer noch der Traumberuf: Lkw-Fahrer. Wie aber kann man sich umschulen lassen? Hier gibt es Tipps (Foto: Archiv)

Das Fachportal „fernfahrer.de“ hat an einem Beispiel exemplarisch aufgezeigt, welche Voraussetzungen nötig sind, sich zum Lkw-Fahrer umschulen zu lassen.

Hier lesen Sie die Details:

Voraussetzungen für die Umschulung

1. Was sind die konkreten Voraussetzungen, damit jemand eine Umschulung zum Berufskraftfahrer (BKF) von der Bundesagentur finanziert bekommt?

Es spielen die individuellen Faktoren eine Rolle wie etwa die
• Länge der Arbeitslosigkeit
• vorhandene Ausbildungsabschlüsse
• persönliche Eignung für den Beruf.
Darüber hinaus wäre aber auch wichtig, ob der regionale Arbeitsmarkt dringend BKF benötigt.

2. An wen muss sich der Interessent wenden?

Der Interessent sollte Kontakt mit der örtlichen Arbeitsagentur oder dem Jobcenter aufnehmen. Dort fällt die Entscheidung über eine Umschulung oder Weiterbildung zum BKF.

3. Wie viele Umschulungen zum BKF wurden 2011 (bis Stichtag Ende November) tatsächlich finanziert?

Im Jahr 2011 sind bundesweit rund 9.700 Teilnehmer in einer Maßnahme zum Berufskraftfahrer (7.000 Personenverkehr und 2.700 Güterverkehr) bei der Bundesagentur für Arbeit registriert. Grundsätzlich kann die Finanzierung auch über andere Träger erfolgen, so bei Reha-Kunden.

4. Welche Mittel sind für 2012 für diese Umschulungen bei der BA vorgesehen?

Die Fördermittel werden nicht für bestimmte Maßnahmen reserviert. Die Arbeitsagenturen bekommen ein definiertes Budget, mit dem sie alle Förderleistungen bestreiten müssen.

Infos zum Lkw-Führerschein

Qualifizierte Lkw-Fahrer werden derzeit auf vielen regionalen Arbeitsmärkten dringend gesucht. Im Jahr 2011 waren bundesweit bis Ende November rund 9.700 Teilnehmer in einer Maßnahme zum Berufskraftfahrer (7.000 Personenverkehr und 2.700 Güterverkehr) bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) registriert. Zwei Maßnahmen können dabei von der Bundesagentur finanziert werden. Entweder eine Umschulung von 18 Monaten mit anschließender IHK-Prüfung, wie sie zum Beispiel die Dekra-Akademie anbietet. Das entspricht dem Facharbeiterstatus.
Alternativ dazu gibt es die IHK-Ausbildung zum geprüften EU-Kraftfahrer mit beschleunigter Grundqualifikation und Eintrag der Schlüsselnummer „95“ im Führerschein. Sie dauert je nach Vorkenntnissen zwischen vier und sieben Monaten. Details regelt die Fahrschülerausbildungsordnung. Eine Umschulung zum Lkw-Fahrer beinhaltet in der Regel auch die ADR-Ausbildung, „Basiskurs“ und „Tank“, sowie eine Gabelstaplerausbildung. Die kürzere Umschulung wird offenbar eher bewilligt – ist aber nur eine Berufszugangsqualifikation, kein Facharbeiterabschluss. Auch für 2012 sind von der BA Fördermittel für Umschulungen vorgesehen. Sie werden aber nicht für bestimmte Maßnahmen reserviert.

Quelle: fernfahrer.de; Handwerkstraße 15, 70565 Stuttgart

 

Weitere Infos zu dieser Thematik gibts im Lasiportal:

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