Ungesicherte Ladung und hohe Promillezahl

Zwei aufsehenerregende Vorkommnisse von Alkohol am Lkw-Steuer / In einem Fall ungesicherte Ladung

Die so genannten Alkolocks könnten vielleicht so manche Promillefahrt verhindern (Foto: Archiv)

Die so genannten Alkolocks könnten vielleicht so manche Promillefahrt verhindern (Foto: Archiv)

Von zwei Vorkommnissen, bei denen Lkw-Fahrer mit sehr viel Alkohol im Blut am Steuer saßen, berichteten kürzlich Polizeistationen. In einem Fall war zudem die Ladung völlig ungesichert und bereits verrutscht.

So fuhr ein Trucker mit seinem 40-Tonner-Sattelzug auf das Betriebsgelände einer Firma an der Braunschweiger Arndtstraße. Ein Mitarbeiter stellte starken Alkoholgeruch fest und informierte die Polizei. Bei der Überprüfung stellten die Beamten nicht nur fest, dass der Osteuropäer stark betrunken war, sondern bemerkten zudem, dass die Ladung, 24 Tonnen Stahlblech,ungesichert und zum Teil verrutscht war.

Dem Fahrer wurde auf richterliche Anordnung eine Blutprobe entnommen und eine Sicherheitsleistung einbehalten.

Auf der A 5 bei Alsfeld konnte ein betrunkerer Sattelzugfahrer gestoppt werden. Der Trucker war kaum mehr in der Lage zu stehen oder sich zu artikulieren. Auch ein Alco-Test musste erfolglos abgebrochen werden. Die Beamten fanden auf dem Beifahrersitz zwei nahezu geleerte Flaschen hochprozentigen Alkohols.

Die Staatsanwaltschaft Fulda verhängte eine Sicherheitsleistung von 1000 Euro. Der Sattelzug mitsamt seiner Ladung Holzpaletten wurde von einem Mitarbeiter eines Abschleppdienstes sicher nach Hersfeld gebracht.

Quellen: Polizei Braunschweig, Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld; presseportal.de/polizeipresse

 

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