Unternehmen geht der Nachwuchs an Berufskraftfahrern aus

Viele junge Leute wollen nicht mehr Lkw-Fahrer werden / Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz schreckt ab

Unregelmäßige Arbeitszeiten, ungesunde Ernährung, kaum Zeit für Freunde und Familie: Die Liste der Gründe, die gegen die Attraktivität des Berufs des Kraftfahrers sprechen, ist lang. Es gibt immer weniger junge Menschen, die diesen Beruf erlernen und ausüben möchten.

In der Region Hochrhein-Bodensee sind es nach Zahlen der IHK nur zwölf Auszubildende in unterschiedlichen Betrieben.

„Die Zukunft ist ein schwieriges Thema“, meint Armin Herlan von der Spedition Maier in Singen. „Wir haben vor vier Jahren angefangen, auszubilden. Aber nach kurzer Zeit mussten wir vier junge Leute wieder kündigen“, sagt er. „Sie haben in der Schule Ärger gemacht und nicht das nötige Engagement mitgebracht.“

Denn bei dem Beruf gehe es nicht nur ums Fahren, sondern auch um Ladungssicherung und technisches Wissen. Im Moment beschäftigt seine Spedition zwei Azubis. „Ich hoffe, dass die beiden durchhalten“, wünscht sich Herlan.

Der Führerschein ist das größte Hindernis auf dem Weg zum Trucker. Im Oktober 2006 trat das so genannte Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz in Kraft. Dieses hat zum Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Es schreibt vor, dass jeder Lastwagen-Fahrer, der nach September 2009 den Führerschein gemacht hat, zu einer Grundqualifikation mit anschließender Prüfung verpflichtet ist. Die Führerscheine werden nur noch für fünf Jahre verlängert, ab 2014 ist der Nachweis von Weiterbildungen erforderlich.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier:

Speditionen geht der Trucker-Nachwuchs aus . . .

Quelle: südkurier. de; Südkurier GmbH Medienhaus, Max-Stromeyer-Straße 178, 78467 Konstanz, kontakt@suedkurier.de

Weitere Infos zu dieser Thematik gibt’s im Lasiportal:

Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) . . .

Plädoyer für die Lkw-Fahrerausbildung . . .

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