Verstöße gegen die Ladungssicherung

Kontrolle des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs an der A 28/Besonders Sprinter im Visier der Beamten

Mängel an der Fahrzeugtechnik sowie Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten stehen im Mittelpunkt von Kontrollen insbesondere der so genannten „Sprinter-Klasse“, welche die Polizeidirektion Oldenburg regelmäßig durchführt. Eine solch unangekündigte Großkontrolle von 28 Beamten der RegionalenKontrollgruppe der Polizeidirektion Oldenburg fand auf dem Parkplatz Garnholt in beiden Fahrtrichtungen (Leer beziehungsweise Bremen) an der Autobahn A 28 statt. Insgesamt wurden 147 Fahrzeuge des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs inklusive der erwähnten „Sprinter-Klasse“ überprüft. Davonwurden insgesamt 48 Fahrzeuge (32,7 Prozent) beanstandet und 79 Verstöße festgestellt. Ein niederländischer Sattelzug transportierte auf der Ladefläche einen Radlader und einen Minibagger, die nicht ausreichend gesichert worden waren. Die Fahrzeuge wurden auf ein anderes Transportfahrzeug umgeladen, das hierfür extra aus den Niederlanden angefordert wurde. Es wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, die Einbehaltung einer Sicherheitsleistung veranlasst und die Weiterfahrt untersagt. Bei der Kontrolle eines österreichischen Sattelzuges wurden derart schwerwiegende Verstöße gegen die Vorschriften über die Lenk- und Ruhezeiten (Überschreitung der Lenkzeit/Unterschreitung der Tagesruhezeit) konstatiert, dass die Einbehaltung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 10.000 Euro veranlasst wurde. Der Fahrzeugführer eines deutschen Lkw (18 t) führte das Fahrzeug, obwohl er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Gegen ihn und den Halter wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

 

Quelle: Polizeidirektion Oldenburg; presseportal.de/polizeipresse

Weitere Infos zum Thema siehe hier im Lasiportal unter:

Sind Sprinter ein Sicherheitsrisiko …

Kleintransporter – Problemfall und/oder Verkehrsrisiko …

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