. . . die Ladung sicher ans Ziel !

Fernfahrerstammtisch im August auf dem SVG Autohof in Kirchheim

Wirksamer Schutz vor LKW- und Ladungsdiebstahl

Wirksamer Schutz vor LKW- und Ladungsdiebstahl

Nachdem das Thema Kriminalitätsphänomene in der Juniveranstaltung bei den Fahrern großes Interesse geweckt hatte, legte die Hessische Polizei nach und gab nochmals wichtige Tipps zum Ladungsdiebstahl und zur Diebstahlprävention. Hierbei stand die Vorbeugung und Schadensverhütung für Fahrer, Fahrzeug und Ladung absolut im Vordergrund.

Referent des Abends war Alexander Klemm von der KGF-Service GmbH in Eichenzell. Herr Klemm ließ eingangs mit zwei statistisch erhobenen Werten aufhorchen:

•    Jedes Jahr werden in Europa ca. 200.000 Fahrzeuge und Ladungen
bzw. Frachtgut im Wert von 10 – 15 Mrd. Euro gestohlen.
•    Der Anteil in Deutschland beträgt ca. 3,5 Mrd.

Seit ungefähr 2002 ist der Frachtdiebstahl bevorzugtes Ziel der organisierten Kriminalität.

Besonders betroffen sind IT-Produkte, die i. d. R. hochwertig sind. Bei der Preiskalkulation dieser Produkte werden heutzutage bereits rund 10% des Verkaufspreises zur Abdeckung der Verlustschäden innerhalb der Transportkette veranschlagt. Der Kunde bezahlt somit zumindest z. T. diese Verluste.
Diesem Trend muss mit allen Mitteln entgegen gewirkt werden. Das ist auch erklärtes Ziel der Stammtischmoderatoren der Bundesländer.

•   17% aller Fahrer wurden in den letzten 5 Jahren angegriffen, das
sind 30% mehr als in dem entsprechenden Zeitraum davor.
21% davon wurden körperlich angegriffen.
•    In 8% der Fälle wurden sogar Schusswaffen verwendet.
•    Bemerkenswert: bei 65% aller Diebstähle kompletter Ladungen
wurden Insider-Informationen genutzt.
•   Bemerkenswert: 30% der betroffenen Fahrer haben den Vorfall
nicht der Polizei gemeldet.
•   Nur 2% der Täter konnten festgenommen werden.

Vor diesem Hintergrund gilt es, durch besondere Aufmerksamkeit, Umsicht und Weitblick der Fahrer sowie durch den Einsatz technischer Hilfsmittel vorzubeugen und diesen Straftätern Einhalt zu gebieten.

Abschließend gab Alexander Klemm den anwesenden Fahrern und Logistikfachleuchten noch einige wertvolle Ansätze zur Prävention mit auf den Weg. U.a. wies er auf den Dienstleister EUROWATCH hin, der mit einem ausgeklügelten, in Europa flächendeckenden System Soforthilfe bei Gefahr oder Überfall anbietet. Das Unternehmen verfügt über ein Netzwerk zugelassener nationaler Sicherheitsfirmen, die Monitoring-Dienste anbieten. Jeder Transporteur oder Fahrer erhält von EUROWATCH eine Telefonnummer, über die er in seiner Landessprache in jedem europäischen Land polizeiliche Hilfe erhält.
Über die GPS-Daten von beliebigen Ortungssystemen können in Echtzeit Positionsmeldungen an die Polizei übermittelt werden.

Umsichtige Flottenorganisation, gute Zusammenarbeit mit den Frachtpartnern, Auftraggebern, Verlademeistern, den Kontrollbehörden und der Polizei sowie zuverlässige sensible Fahrer sind die Grundvoraussetzung. Der zusätzliche Einsatz von Technik rundet das Sicherheitspaket ab.

Das ist der richtige Weg in die Zukunft.

>> Kriminalität beim Warentransport
Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, Berlin

>> Bringen Sie Fahrer und Ladung sicher ans Ziel
Polizeil. Kriminalprävention der Länder und des Bundes, Stuttgart

>> Fernfahrerstammtisch der Hess. Polizei
Polizeipräsidium Osthessen, Fulda

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