Ladungssicherung – klassisches Thema im Transportgeschäft

Polizeipräsidium Osthessen führte in Kirchheim einen landesweiten Aktionstag durch

Fernfahrerstammtisch Klappschild

„Fernfahrerstammtisch“ – Verkehrsprävention der Hessischen Polizei auf dem SVG-Autohof in Kirchheim

„Ladungssicherung –  das klassische Thema im Transportgeschäft“ – vor  diesem Hintergrund startete das Polizeipräsidium Osthessen seinen

Aktionstag 2012 auf dem SVG- Autohof in Kirchheim. Mit einem großen Aufgebot an Kräften nahm das Stammtischteam um Polizeihauptkommissar Peter Lang neben einem Kontrolltrupp auch reichhaltig Gelegenheit zu Präventionsgesprächen.

Kontrolle und Aufklärung – umfassend widmeten sich die Polizeibeamten dem Thema Ladungssicherung. Nach Expertenschätzung fahren rund 70 Prozent der Lastkraftwagen auf deutschen Straßen mit mangelhaft gesicherter Ladung. Der dadurch nach Verkehrsunfällen entstandene Schaden wird laut Bundesverband der Versicherungswirtschaft auf 300 Millionen Euro beziffert.

Diese Zahlen überzeugten auch die kontrollierten Fahrer ebenso wie die am Einsatzort anwesenden Gäste und Besucher auf dem Autohof.

Neben dem Fachverband für Güterkraftverkehr und Logistik Hessen e.V. beteiligten sich zahlreiche Stammtischpartner an diesem Aktionstag. Mit Heinz-WernerSchade, Dezernent für Sozialvorschriften beim RP Kassel, dem BAG, der BGF (Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen), der SVG und dem ADAC hatte die Polizei noch weitere interessante und fachkundige Partner eingeladen.

So zeigte der Gurtschlitten des DVR (Deutscher Verkehrssicherheitsrat) bei den Testpersonen immer wieder große Wirkung. Ein Aufprall auf ein stehendes Hindernis, selbst mit mäßiger Geschwindigkeit, überzeugt jeden Fahrer – ob Pkw oder Lkw – seinen Sicherheitsgurt unbedingt anzulegen.

Die vom Hessischen Landeskriminalamt neu beschaffte Reaktionswand `T- wall` war der absolute Blickfang im Präventionsparcours der Polizei.
Die Besucher am Polizeipavillon standen Schlange und versuchten per Touchscreen im nüchternen wie leicht alkoholisierten Zustand (simulierte 0.8 Promille  ihre Reaktion zu testen – mit sehr erstaunlichen Ergebnissen. Hinter diesem aufschlussreichen Selbsttest steht die Aktion „Sichere Landstraße 2012“, die hessenweit im Kampf gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr auf die Unfallzahlen auf den Regionalstraßen abzielt.

Der  Show- Truck der Firma Timo Com GmbH stand ebenfalls im Mittelpunkt des Kontrolltages. Mit dem Slogan „Hand in Hand durchs Land“ werben die Initiatoren für mehr Partnerschaft im Straßenverkehr, insbesondere zwischen Pkws und Lkws – wahrhaft eine gute Idee. Gegenseitiges Verständnis der Verkehrsteilnehmer ist die beste Prävention und ein unermesslicher Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Unmittelbar zum Thema Ladungssicherung waren zwei Fachfirmen vor Ort. Die Fa. Auth, Transportüberwachungsservice in Flieden, zeigte Ladungssicherungsmittel auf einem Kleinanhänger.

Die Fuldaer Fachfirma MAROTECH präsentierte die technischen Möglichkeiten der Ladungssicherung und konnte mit dem neu errichteten 3G Europäisches Kompetenzzentrum Ladungssicherung ihre Leistungen für die Verkehrssicherheit darstellen.

Besonders freute sich das Stammtischteam über den Besuch der 1. Kreisbeigeordneten des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Elke Künholz,  und des Bürgermeisters der Gemeinde Kirchheim, Manfred Koch. Beide Gäste zeigten großes Interesse für den Einsatz der Polizei und begrüßten die Aktion.

Letztendlich hatten die zur Kontrolle eingesetzten Beamten am Kontrolltag 41 Lastkraftfahrzeuge angehalten und auf den Autohof begleitet. Von diesen 41 Fahrzeugen wurden 33 beanstandet, wobei Ladungssicherungsmängel überwogen. Verstöße gegen die Lenkzeit, Überladung und teilweise erhebliche Fahrzeugmängel standen weiterhin auf dem Kontrollbericht der Polizei.

In 14 Fällen musste den Fahrzeugführern die Weiterfahrt untersagt werden. Neben einer großen Anzahl von Ordnungswidrigkeitsverfahren leiteten die Beamten 5 Verfallsverfahren zur Gewinnabschöpfung ein.

Besondere Aufmerksamkeit erweckte ein Holztransporter, der ganze 53,4 Tonnen auf die Waage brachte. Mit einer Überladung von 33 Prozent steht dem Fahrer ebenso ein erhöhtes Bußgeld ins Haus wie auch seinem Chef, dem Fuhrunternehmer.

Am Ende des Aktionstages zog die Polizei eine positive Bilanz. Bei den Kontrollen konnte ein großes Gefährderpotential regelrecht aus dem Verkehr gezogen werden. Gleichzeitig nahm sich Peter Lang mit seinem Team am Präventionsstand immer wieder Zeit zu fachkundigen Gesprächen mit den Fernfahrern. Damit wurde der Aktionstag repressiv wie präventiv ein Tag der Verkehrssicherheit.

Lasiportal dankt dem „Berater im Lasiportal“ Emil Hahner für die zur Verfügungstellung dieses Berichtes.

 

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Emil Hahner ID 1297 ausgezeichnet als Berater des Monats Juni 2013 im Lasiportal

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