Förderprogramme sollen begrenzt werden

Mittel für De-minimis sowie für die Aus- und Weiterbildung sollen gekürzt werden

Spediteure müssen ab 2013 mit Änderungen bezüglich der Lkw-Maut-Harmonisierung rechnen (Foto: Archiv)

Spediteure müssen ab 2013 mit Änderungen bezüglich der Lkw-Maut-Harmonisierung rechnen (Foto: Archiv)

Erneut stehen Spediteuren in Zusammenhang mit der Lkw-Maut-Harmonisierung Änderungen ins Haus: Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) plant, die bisherigen Höchstbeträge pro Maßnahme und Unternehmen deutlich zu kürzen.

Dahinter steht die Absicht, die verfügbaren Mittel gerechter auf die Antragsteller zu verteilen und die sogenannten Luftbuchungen zu begrenzen. Sie werden aktuell auf rund 50 Prozent der beantragten Mittel geschätzt.

Konkret sollen bei den De-Minimis-Maßnahmen künftig der unternehmensbezogene Förderhöchstbetrag je schwerem Lkw von 2.000 auf 1.500 Euro gesenkt und die jährliche Zuwendung je Unternehmen von 33.000 auf 25.000 Euro begrenzt werden.

Bei den betrieblichen Ausbildungsverhältnissen sollen die zuwendungsfähigen Kosten pro dreijähriger Ausbildung zum Berufskraftfahrer auf 35.715 Euro (bisher 50.000 Euro) neu pauschaliert werden. Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen beträgt die Förderhöhe 70 Prozent davon, also 25.000 Euro. Bei Großunternehmen liegt die Quote bei 60 Prozent, also bei 21.429 Euro.

Der jeweilige Förderhöchstbetrag ist abhängig von der Firmengröße. Das Kriterium ist dabei die Zahl der auf das Unternehmen zugelassenen schweren Nutzfahrzeuge, jedoch begrenzt auf 17 Lkws.

Den vollständigen Text finden Sie hier:

Harmonisierung: Neuer Anlauf für mehr Gerechtigkeit . . .

Quelle: eurotransport.de; Handwerkstraße 15,  70565 Stuttgart

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