Lkw-Maut bringt Rekorderlöse

Bund nahm im September durch die Lkw-Maut 395 Millionen Euro ein / BGL befürchtet Vielzahl von Insolvenzen im Transportgewerbe

Die Lkw-Maut hat dem Bund im September trotz der Wirtschaftskrise einen Rekorderlös erbracht. Im vergangenen Monat seien die Einnahmen trotz um zehn Prozent gesunkener Fahrleistung auf 395 Millionen Euro gestiegen, so die „Süddeutsche Zeitung“ am Samstag.

Die höheren Einnahmen gingen auf die gestiegenen Kilometer-Sätze zurück, die zum Jahreswechsel auf 16 von 13,5 Cent je Autobahnkilometer angehoben worden waren. Insgesamt beliefen sich die Mauteinnahmen bis September auf 3,3 Milliarden Euro.

Die neue Koalition plant, in der neuen Wahlperiode die Erlöse aus der Lkw-Maut ausschließlich den Fernstraßen zukommen zu lassen. Und eine Erhöhung der Lkw-Maut in den kommenden vier Jahren wird es nach dem Willen der Verkehrsexperten nicht geben.

Das deutsche Transportgewerbe befindet sich wegen der Wirtschaftskrise nach Angaben des Logistikverbandes BGL in der schwersten Krise der Nachkriegszeit. Es sei mit einer Verdoppelung der Insolvenzen zu rechnen, so Hauptgeschäftsführer Karlheinz Schmidt.

2008 meldeten 531 Transportbetriebe Insolvenz an. Die Zahl der Betriebe, die stillschweigend vom Markt verschwunden seien, liege um ein Mehrfaches höher, so Schmidt. Seit Jahresanfang seien über 60.000 mautpflichtige Lkw abgemeldet worden.

Hier können Sie den vollständigen Text nachlesen:

Bis September 3,3 Milliarden Euro Maut-Einnahmen . . .

Quelle: Thomson Reuters News-Center Berlin, Schiffbauerdamm 22, 10117 Berlin

Weitere Infos zu dieser Thematik gibts im Lasiportal:

Fragen zur Lkw-Maut . . .

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