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Kleintransporter auf der A7 gestoppt: Ladung mangelhaft gesichert, Zurrgurtetiketten offenbar gefälscht

Foto: Polizeiinspektion Hildesheim – Gefälschte Zurrgurtetiketten der minderwertigen Spanngurte mit Rissbildung

Holle, 29. September 2026. Ein beschädigter Kleintransporter ist der Autobahnpolizei Hildesheim am Dienstagvormittag auf der A7 in Fahrtrichtung Hannover aufgefallen. Bei der Kontrolle auf dem Rastplatz Jägerturm-Ost stellten die Beamten neben gefährlichen Schäden am Fahrzeug eine unzureichende Ladungssicherung fest. Zudem fanden sie Hinweise auf gefälschte Etiketten an den verwendeten Zurrgurten. Die Weiterfahrt wurde untersagt.[1]

 

Schäden an Fahrzeug und Gurten

Der 3,5-Tonnen-Transporter war gegen 11 Uhr unterwegs, als die Streife auf Unfallschäden an seiner Front aufmerksam wurde. Bei näherer Prüfung zeigte sich laut Polizei, dass scharfkantige Karosserieteile lediglich mit dünner Folie abgedeckt waren. Risse in der Windschutzscheibe schränkten zudem die Sicht des Fahrers ein.[1]

Im Frachtraum war die Ware nach Angaben der Polizei nicht ausreichend gesichert. Besonders auffällig waren die Spanngurte: Die Beamten erkannten Hinweise auf gefälschte Zurrgurtetiketten. Einige der noch recht neuen Gurte waren bereits eingerissen. Damit stand nicht nur die auf den Etiketten ausgewiesene Eignung infrage – die sichtbaren Schäden zeigten auch, dass die betroffenen Gurte die Ladung nicht zuverlässig sichern konnten.[1]

Weitere Verstöße festgestellt

Der 28-jährige Fahrer war gewerblich von Hessen nach Braunschweig unterwegs. Er konnte bei der Kontrolle keine Tageskontrollblätter vorlegen. Die Polizei informierte das Gewerbeaufsichtsamt über die festgestellten fahrpersonalrechtlichen Verstöße und leitete außerdem ein Ermittlungsverfahren wegen einer Straftat nach dem Markengesetz sowie ein Gewinnabschöpfungsverfahren ein.[1]

Bevor die Ware weitertransportiert werden durfte, musste sie nach Polizeiangaben auf ein intaktes Fahrzeug umgeladen und mit tatsächlich geprüften Zurrgurten gesichert werden. Der beschädigte Kleintransporter musste abgeschleppt werden. Wichtig für die Praxis: Ein aufgedruckter Kennwert allein ist kein verlässlicher Nachweis für die Einsatzfähigkeit eines Gurtes, wenn das Etikett zweifelhaft oder das Gurtband bereits beschädigt ist.[1]

 

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1Pressemeldung der Polizeiinspektion Hildesheim

weiterführende Links:

Gefälschte Spanngurte: Warum der Blick aufs Etikett heute nicht mehr genügt

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