Autobahn-Baustellen als Unfallschwerpunkte

Deutscher Verkehrssicherheitsrat schlägt Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei Autobahn-Baustellen vor

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat hat sich Gedanken um die Sicherheit bei Autobahn-Baustellen gemacht (Foto: DVR)

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat hat sich Gedanken um die Sicherheit bei Autobahn-Baustellen gemacht (Foto: DVR)

Sommerzeit ist Reisezeit: In den nächsten Tagen und Wochen starten Millionen Deutsche mit dem Auto in die Ferien. Dann wird es eng auf den Autobahnen, und im Bereich von Baustellen wird es besonders gefährlich. Baustellen auf Autobahnen fallen häufig durch ein überdurchschnittliches Unfallgeschehen auf. Darauf weist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hin.

Durch die einheitliche Gestaltung des gesamten Baustellenbereiches könnten Unfälle durch Auffahren oder Abkommen von der Fahrbahn vermindert werden. Deshalb empfiehlt der DVR, Baustellen so einzurichten, dass sie mit einer Regelgeschwindigkeit von 80 km/h befahren werden können.

Die Empfehlung zum versetzten Fahren trägt zusätzlich zu einer Verbesserung der Sicherheit bei. Am Baustellenbeginn sollte zudem verstärkt die zulässige Höchstgeschwindigkeit überwacht werden. Die Überwachungsstandorte sollten gut erkennbar sein und im Vorfeld angekündigt werden.

In besonderen Gefahrenbereichen sollte fluoreszierende gelbgrüne Reflexfolie als Grundfolie verwendet werden. Zu diesen Gefahrenbereichen zählen zum Beispiel extreme Fahrstreifenverschwenkungen und Engstellen innerhalb der Baustelle.

Ferner wird empfohlen, Fahrer-Assistenz-Systeme und Telematik-Anwendungen weiterzuentwickeln und auf ihre Wirkungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Autobahnbaustellen hin zu untersuchen.

Den ausführlichen Text lesen Sie hier:

Achtung Baustelle: Nadelöhr mit hohem Risiko . . .

Quelle: DVR; German Road Safety Council, Auguststraße 29, 53229 Bonn

 

Weitere Infos zu dieser Thematik gibts im Lasiportal:

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